Ethanol-Flitzer Furai Mazda baut den Supersportwagen

Mazda setzt im kommenden Jahr auf sportliche Momente: Auf der Autoshow in Detroit präsentieren die Japaner einen neuen RX-8 und den Ethanol-Rennwagen Furai - eine Studie auf der Basis des Courage C65 mit satten 450 PS.


Leverkusen - Gleich zwei neue Sportwagen hat Mazda für die North American International Auto Show (NAIAS), die vom 13. bis 27. Januar in Detroit stattfindet, angekündigt. Pompös wird sicherlich die Präsentation der Studie Furai, die laut Mazda Ausblick auf einen möglichen Supersportwagen gibt. Den Namen des Ethanol-Autos übersetzt der Hersteller mit "Klang des Windes", am Deutschlandsitz in Leverkusen nennt Mazda den Neuen vollmundig "Bote aus der Zukunft".

Mazda-Studie Furai: "Bote aus der Zukunft"

Mazda-Studie Furai: "Bote aus der Zukunft"

Mit dem Furai könnte Mazda gegen den neuen Nissan GT-R oder eine ebenfalls diskutierte Neuauflage des Toyota Supra antreten. Zugleich ist die Studie laut Mazda Hommage an die Rennwagen der "American Le Mans Series", bei denen Mazda seit zwei Jahren mit einem 450 PS starken Wankelmotor am Start ist. Zur Technik machte das Unternehmen bisher kaum Angaben - was man weiß ist, dass der Furai mit Bioethanol aus Zellulose betrieben wird.

Wie ernst die Sportwagenausrichtung ist, zeigt schon die gewählte Basis für das Studienmodell: Der Furai basiert offensichtlich auf dem Courage C65. Die Linienführung des Furai, der Rennwagen und straßentauglichen Supersportler zugleich sein soll, nimmt die Fluss-Philosophie der jüngsten Mazda-Studien auf.

Neben dem Furai zeigen die Japaner in Detroit den erneuerten RX-8, der als einziges Serienauto der Welt mit einem Wankelmotor angetrieben wird. Auch zu diesem Fahrzeug nennt das Unternehmen noch keine Details, stellt aber zum retuschierten Design auch bessere Fahreigenschaften und eine erweiterte Serienausstattung in Aussicht. Der neue RX-8 soll im Herbst 2008 nach Europa kommen.

ssu/dpa



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