Automobilindustrie: EU will Grenzwerte für CO2-Austoß senken

Die EU-Kommission will strengere Standards für den CO2-Ausstoß von Autos vorschlagen. Der Entwurf soll im kommenden Monat veröffentlicht werden. Auch sind genauere Angaben beim Spritverbrauch geplant.

Auspuff: Neue Grenzen für CO2-AusstoßZur Großansicht
DPA

Auspuff: Neue Grenzen für CO2-Ausstoß

Brüssel - Die Europäische Kommission will die CO2-Grenzwerte für neue Autos herunterstufen. Demnach sollen die Emissionen bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer reduziert werden. Bisher liegen die Werte bei 130 Gramm pro Kilometer.

Die Vorgaben basieren bislang aber nur auf Vorschlägen und sind noch nicht bindend. Sie sollen im kommenden Monat veröffentlicht werden. Einige Industrievertreter glauben, dass die neuen Vorgaben die Branche herausfordern werden. Andere Kenner gehen davon aus, die Ziele seien umsetzbar und würden den Wettbewerb in der Automobilindustrie aufheizen.

Das EU-Gremium plant außerdem, den Spritverbrauch von Autos künftig realistischer angeben zu lassen. Darauf einigten sich Unternehmenschefs und Vertreter der Mitgliedsländer mit der EU-Kommmission. Ein entsprechendes Strategiepapier der Cars-21-Gruppe, einer Runde führender Vertreter der EU-Länder, stellten Industriekommissar Antonio Tajani und der Fiat-Vorsitzende Sergio Marchionne am Mittwochabend in Brüssel vor.

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insgesamt 19 Beiträge
Hö ? Eine Absenkung auf (im Durchschnitt!) 95 Gramm würde ja bedeuten, dass das Durchschnittsauto 4 Liter Benzin oder 3.2 Liter Diesel auf 100 km Verbrauchen darf. Im NEFZ wohlgemerkt! Ich glaube es gibt heute eine [...]
Hö ? Eine Absenkung auf (im Durchschnitt!) 95 Gramm würde ja bedeuten, dass das Durchschnittsauto 4 Liter Benzin oder 3.2 Liter Diesel auf 100 km Verbrauchen darf. Im NEFZ wohlgemerkt! Ich glaube es gibt heute eine Handvoll (Neu-)Wagen, die dies schaffen. Und dann auch noch in einem 'realistischeren' Zyklus :-) Sorry, ich habe das Gefühl dass hier (Straf-)Steuereinnahmen generiert werden sollen.
rainer_daeschler 07.06.2012
Die Hersteller hätten noch 8 Jahre Zeit das Ziel zu erreichen. Deutsche Automobilhersteller würden bis dahin sicher lieber Autos bauen, die nur 7 Liter verbrauchen, dafür aber mit 400 PS. Mit weniger sollte sich der [...]
Zitat von Ing. Hans MaulwurfHö ? Eine Absenkung auf (im Durchschnitt!) 95 Gramm würde ja bedeuten, dass das Durchschnittsauto 4 Liter Benzin oder 3.2 Liter Diesel auf 100 km Verbrauchen darf.
Die Hersteller hätten noch 8 Jahre Zeit das Ziel zu erreichen. Deutsche Automobilhersteller würden bis dahin sicher lieber Autos bauen, die nur 7 Liter verbrauchen, dafür aber mit 400 PS. Mit weniger sollte sich der durchschnittliche Autofahrer 2020 erst gar nicht aus der Garage trauen, ohne Angst zu haben, sich vor den Nachbarn zu blamieren.
fxe1200 07.06.2012
...eingebaut. Vorschlag: Die 95 Gramm CO2 beziehen sich auf 100Km Hoechstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Faehrt das Fahrzeug 300Km/h gibt es auch bei 285 Gramm CO2/km noch den gruenen Balken im Oekosiegel.
...eingebaut. Vorschlag: Die 95 Gramm CO2 beziehen sich auf 100Km Hoechstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Faehrt das Fahrzeug 300Km/h gibt es auch bei 285 Gramm CO2/km noch den gruenen Balken im Oekosiegel.
distel60 07.06.2012
... es aus Umweltgesichtspunkten völlig wirkungslos ist. Viele Ökos werden immer sauer, wenn man das anmerkt, aber ob der Grenzwert nun x oder y ist, ist vollkommen egal. Es wird alles, was da ist, auch aufgebraucht werden.
... es aus Umweltgesichtspunkten völlig wirkungslos ist. Viele Ökos werden immer sauer, wenn man das anmerkt, aber ob der Grenzwert nun x oder y ist, ist vollkommen egal. Es wird alles, was da ist, auch aufgebraucht werden.
doppeldenk 07.06.2012
Die Autoindustrie musste schon bei den ersten CO2-Grenzwerten nicht für Versäumnisse büsen und wird es auch diesmal nicht müssen. Also was soll die Fassade von Effizienz und Ökologie? Letztendlich geht es um Konsum. Dabei ist es [...]
Die Autoindustrie musste schon bei den ersten CO2-Grenzwerten nicht für Versäumnisse büsen und wird es auch diesmal nicht müssen. Also was soll die Fassade von Effizienz und Ökologie? Letztendlich geht es um Konsum. Dabei ist es egal ob Umwelt, Nachhaltigkeit oder Effizienz auf der Strecke bleiben...Heuchelei auf allen Ebenen.
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  • Mittwoch, 06.06.2012 – 23:11 Uhr
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