Brüssel - Die Europäische Kommission will die CO2-Grenzwerte für neue Autos herunterstufen. Demnach sollen die Emissionen bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer reduziert werden. Bisher liegen die Werte bei 130 Gramm pro Kilometer.
Die Vorgaben basieren bislang aber nur auf Vorschlägen und sind noch nicht bindend. Sie sollen im kommenden Monat veröffentlicht werden. Einige Industrievertreter glauben, dass die neuen Vorgaben die Branche herausfordern werden. Andere Kenner gehen davon aus, die Ziele seien umsetzbar und würden den Wettbewerb in der Automobilindustrie aufheizen.
Das EU-Gremium plant außerdem, den Spritverbrauch von Autos künftig realistischer angeben zu lassen. Darauf einigten sich Unternehmenschefs und Vertreter der Mitgliedsländer mit der EU-Kommmission. Ein entsprechendes Strategiepapier der Cars-21-Gruppe, einer Runde führender Vertreter der EU-Länder, stellten Industriekommissar Antonio Tajani und der Fiat-Vorsitzende Sergio Marchionne am Mittwochabend in Brüssel vor.
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