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Firmenwagenrechner

Berechnen Sie Ihren geldwerten Vorteil

Wie groß ist Ihr geldwerter Vorteil, wenn Sie sich einen Dienstwagen zulegen? Wie viel Steuern müssen Sie zahlen? Finden Sie es heraus mit dem Firmenwagenrechner.

Ihr Unternehmen bietet Ihnen einen Dienstwagen an? Klingt verlockend und nach Status, lohnt sich aber nicht immer. Mit unserem Firmenwagenrechner können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen, ob ein Dienstwagen für Sie sinnvoll ist. Und wenn ja - welcher.

Um den Rechner richtig anwenden zu können, müssen Sie neben steuerlichen Fragen auch spezifische Fragen zum Thema Auto beantworten - die folgende kurze Übersicht hilft Ihnen bei den Antworten:

Neuwagenpreis Pkw

Gemeint ist hier der Firmenwagen Ihrer Wahl. Vorsicht - unabhängig von Rabatten, die Ihr Arbeitgeber beim Kauf mit dem Händler vereinbart haben mag, besteht das Finanzamt immer auf den Listenpreis des gewählten Wagens.

(Jahres-)Freibetrag

Ihr steuerfreier Jahresbetrag ist in der jährlichen Lohnsteuerbescheinigung angeführt, die Sie von Ihrem Arbeitsgeber erhalten.

Eigenbeteiligung Pkw-Kosten

Hier tragen Sie ein, auf wie viel Geld Sie im Falle einer Gehaltsumwandlung verzichten, oder wie viel Sie selbst auf einen Firmenwagen hinzu zahlen.

Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte

Hier benötigen Sie die einfache (also ohne Rückweg gerechnete) Entfernung zwischen Zuhause und Büro.

Kosten aktuelles Fahrzeug

Neben Benzinkosten denken Sie auf jeden Fall noch an Reifenkosten, Versicherungsbeiträge, Werkstatt- und Reparaturkosten, TÜV und andere kostenpflichtige Inspektionen.

Tipp: Eine ausführliche Hilfestellung zum Thema Lohnsteuerklassen, sowie Antworten darauf, wie sich Heirat, Kinder, Krankenkassenwechsel und Co auf Ihre steuerliche Situation auswirken, finden Sie im Artikel zu unserem Brutto-Netto-Rechner.

In diesem Fall erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber anstelle einer Gehaltserhöhung einen sogenannten geldwerten Vorteil. Wichtig ist hierbei zu wissen: Das Finanzamt fährt mit - der privat genutzte Anteil des Dienstwagens muss also von Ihnen versteuert werden. Bei der Pauschalisierungs- oder auch 1%-Methode, wird hierbei monatlich ein Prozent des Dienstwagen-Listenpreises zu Ihrem Einkommen hinzugezählt. Für Arbeitnehmer, die regelmäßig ihr Firmenauto privat nutzen, lohnt sich diese Regelung laut Expertenangaben eigentlich immer.

Denken Sie auf jeden Fall daran, die erlaubten Gebrauchsarten Ihres neuen Wagens mit Ihrem Arbeitgeber ausführlich zu besprechen, denn diese können von Firmen unterschiedlich festgelegt werden. So ersparen Sie sich böse Überraschungen.

Vorsicht - sollten Sie privat gar nicht Auto fahren und dieses fast ausschließlich nur für Dienstfahrten nutzen, könnten Sie mit dem Pauschalisierungsmodell auch den Kürzeren ziehen. In diesem Fall empfiehlt sich die zwar etwas aufwendigere, aber dafür punktgenaue Fahrtenbuch-Methode, mithilfe derer Sie Dienst- und Privatfahrten über ein laufendes Jahr hinweg notieren.

Bei Firmenwagen handelt es sich oft um teure Modelle, die je nach Leasingvertrag- oder Rabatt-Vereinbarung regelmäßig gegen fabrikneue Autos ausgetauscht werden. So fahren Sie immer ein nach den neuesten Sicherheitsstandards gepflegtes Auto.

Doch vor allem profitieren Sie finanziell und auch zeitlich davon: Jegliche Reparaturen, Reifenwechsel und sonstige Ärgernisse übernimmt nämlich ab jetzt Ihr Arbeitgeber - und das sogar gerne: Schließlich kann dieser sämtliche Zahlungen für das Fahrzeug als Betriebskosten absetzen.

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