Gespräche mit Apple Volkswagen denkt laut über iCar nach

US-Computerkonzern Apple und Autobauer Volkswagen sprechen einem Magazinbericht zufolge über eine Kooperation beim Bau von Fahrzeugen. Beschlossen ist nichts, Details sind Mangelware, doch VW-Chef Martin Winterkorn und Apple-Boss Steve Jobs sollen bereits gemeinsam über das Thema meditiert haben.


Köln - Ein VW-Sprecher erklärte, Apple-Primus Steve Jobs und VW-Konzernchef Martin Winterkorn hätten sich vor wenigen Tagen zu konkreten Gesprächen in Kalifornien getroffen. Weitere Gespräche seien vereinbart worden.

Apple-Chef Steve Jobs: Mutmaßlicher Kleinwagen-Verkäufer
AP

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Worüber genau die beiden sprachen, blieb allerdings geheim. Das Kölner Wirtschaftsmagazins "Capital", das als erstes über die neue Auto-Achse Wolfsburg-Cupertino berichtet hatte, vermutet jedoch höchst Spektakuläres: Am Ende könne ein Kleinwagen namens "iCar" herauskommen, benannt in Anlehnung an die erfolgreichen Apple-Produkte iMac (ein Computer) und iPod (ein Walkman) und iPhone (ein Handy).

Der VW-Sprecher erklärte, es gebe "eine Menge Ideen", aber keinerlei konkrete Pläne. Ein mit Apple-Produkten aufgerüsteter Kompaktwagen würde nach Markteinschätzungen von Experten insbesondere bei jüngeren Zielgruppen auf großes Interesse stoßen, schreibt "Capital". Das zumindest klingt glaubwürdig; alle mit einem "i" versehenen Apple-Artikel verkaufen sich blendend.

Eine gewisse Skepsis in Sachen iCar ist angebracht: Bereits heute sind etliche Automodelle mit iPod-Adaptern ausgestattet. Zudem läuft die frühzeitige Bekanntgabe von Entwicklungsplänen Apples gängiger Kommunikationsstrategie komplett zuwider. Der kalifornische Konzern ist dafür bekannt, dass er erstens Spekulationen über zukünftige Produkte nie kommentiert und zweitens potenzielle Kooperationspartnern abwatscht, wenn sie diese eherne Apple-Regel verletzen.

hil/AP

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