Hamburg Polizei fährt Frau mit Höhenangst über die Köhlbrandbrücke

Die Köhlbrandbrücke ist eines der Wahrzeichen Hamburgs - und mit 53 Metern über der Elbe ganz schön hoch. Eine Autofahrerin bekam es dort mit der Angst zu tun - und rief damit die Polizei auf den Plan.

Köhlbrandbrücke in Hamburg
Getty Images/Westend61

Köhlbrandbrücke in Hamburg


Die Hamburger Polizei hat eine Frau gestoppt, die mit ihrem Auto rückwärts fuhr. Der Wagen, ein Opel mit niederländischem Kennzeichen, wurde von den Beamten an der Auffahrt zur Köhlbrandbrücke gestoppt. Die Fahrbahn über einen Arm der Süderelbe ist mit 135 Metern und einem Abstand zum Wasser von 53 Metern nicht nur imposant hoch, sondern mit knapp 3620 Metern auch die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands.

Für die Fahrerin aus den Niederlanden war das offenbar zu viel des Guten. Laut Polizeibericht habe sie den Beamten auf Englisch glaubhaft versichern können, dass sie unter starker Höhenangst leide und sich deshalb nicht traue, über die Brücke zu fahren. Ihre mitreisende Tochter war noch zu jung, um ihr die Fahrt abzunehmen.

Damit die Frau ihre Fahrt in die Niederlande fortsetzen konnte, soll ein Beamter eine ungewöhnliche Maßnahme ergriffen und sich kurzerhand selbst hinters Steuer geklemmt haben, heißt es in dem Bericht der Hamburger Polizei. Während der Überfahrt habe die Fahrerin auf der Rückbank Platz genommen und sich die Augen zugehalten, sie "wirkte starr vor Angst und verlor augenscheinlich ihre Gesichtsfarbe", heißt es dazu im Protokoll.

Nach der Überquerung der Elbe soll sich die Frau mehrfach bei ihren Helfern bedankt und die Fahrt in die Niederlande fortgesetzt haben.

cfr



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