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Messe-Blog IAA 2015

IAA-Blog Mit "N" von Namyang zum Nürburgring 

IAA-Blog: Zurück aus der Muckibude Fotos
Tom Grünweg

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AMG oder M - Autofans bekommen bei diesen Buchstaben Herzrasen. Doch nun sollen die sportlichen Submarken von Mercedes und BMW Konkurrenz bekommen. Der Angreifer heißt Hyundai - und hat es zumindest im Alphabet mit "N Performance" schon weit gebracht.

Hyundai und Kia wollen nicht länger nur gute und günstige Autos bauen. Sie wollen, dass es bei Autofans kribbelt, wenn sie die Namen hören. Dafür haben sich die koreanischen Marken ein strenges Sportprogramm verordnet. Das zeigt in Frankfurt mit zwei Showcars und zwei Serienmodellen erste Wirkung.

Das spektakulärste Auto zur Einführung der Hyundai-Submarke N Performance ist allerdings nur ein Dummy. Hyundai hat für das Computerspiel "Gran Turismo" den virtuellen Rennwagen N2025 mit einem 884 PS starken Brennstoffzellen-Antrieb entworfen und die Allrad-Flunder im LeMans-Stil für die Messe im Maßstab 1:1 aus Ton gefräst.

Daneben steht ein zweites Coupé, das buchstäblich etwas mehr Bodenhaftung hat. Denn im Grunde basiert der RM15 auf dem Serienmodell Veloster und soll zeigen, wie tief die neue Sportabteilung in die Serienfahrzeuge eingreifen darf. Deshalb haben die Entwickler nicht nur die Karosserie umgebaut und den Wagen mit den üblichen Spoilern und Schwellern beflügelt. Vor allem haben sie den Motor nach hinten gepackt und den Antrieb an die Hinterachse verlegt. Dazu gibt es mehr Leistung: Statt 186 PS aus 1,6 Liter Hubraum stehen für den Turbo jetzt 300 PS aus 2,0 Liter Hubraum im Datenblatt.

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IAA 2015: Das wird in Frankfurt aufgefahren
Während Hyundai nun mit N eine eigene Performance-Marke im Stil von Mercedes' AMG besitzt, muss die kleine Schwester Kia ohne Submarke auskommen. Breiten- statt Leistungssport ist die Devise - auch das kann man in Frankfurt sehen. So zeigen die Koreaner den neuen Geländewagen Sportage in einer optisch etwas aufgemotzten und unter dem Blech etwas strammer abgestimmten GT-Version. Beim neuen Mittelklasse-Modell Optima legen sie - genau wie zuletzt beim kleineren Ceed - eine eigene GT-Variante auf. Diese leistet dann 250 PS und kratzt knapp an der 250 km/h-Marke.

Der Mann hinter den schnellen Modellen beider Marken ist ein Deutscher. Albert Biermann kommt von BMW M und war dort stellvertretender Entwicklungschef. Zwar hat Biermann seinen Sitz in Namyang in Korea, doch war er seit seinem Amtsantritt im Mai schon dreimal im europäischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und wird künftig noch öfter zurück nach Deutschland kommen. Das N trägt die Performance-Marke von Hyundai nicht von ungefähr, sondern es steht neben der Keimzelle in Namyang auch für die Strecke, auf der Biermann die neuen Sportmodelle ausgiebig testen will: den Nürburgring.

4 Leserkommentare Diskutieren Sie mit!
justus65 17.09.2015
PowlPoods 17.09.2015
bluemetal 17.09.2015
hobbypsychologe 17.09.2015

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