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Messe-Blog IAA 2013

IAA-Blog Kleine Autos, große Träume

IAA-Blog: Autos für die Kleinen Fotos
Jürgen Pander

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Kinder, hier ist ein IAA-Blog für Euch. Vermutlich könnt Ihr das Folgende noch nicht selbst lesen, also holt Mama, Papa die Großeltern oder den Patenonkel herbei und lasst es Euch vorlesen. Es dürfte Euch brennend interessieren.

Denn auf der IAA, der deutschen Leitmesse der Autobranche, wird auch an die Allerjüngsten gedacht. Und zwar in Form von Kinderfahrzeugen, damit - so klug, so teuflisch - auch die Kleinen frühzeitig zu BMW-, Audi- oder Mercedes-Fans werden. Für die Hersteller ist diese Art der präpubertären Kundenbindung wichtig in Zeiten, da sich Heranwachsende angeblich immer weniger für Autos interessieren, weil sie ja schon vollauf damit beschäftigt sind, sich über die Smartphone-Novitäten auf dem Laufenden zu halten.

Damit die Kleinen einerseits ihre Liebe zum Automobil entwickeln können, andererseits aber nicht schon im Kindesalter unrealistischen Träumereien anhängen, ist auch die Welt der Bobby-Cars präzise segmentiert. Den Einstieg in die Welt der Mikromobilität bildet das weiße Modell von Hyundai zum Preis von 40 Euro. Ein bisschen mehr Geld locker machen müssen Mutti oder Vati für den Mini Beetle von VW (78,90 Euro), den es übrigens auch mit Anhänger (39,90 Euro) gibt.

Es folgen die BMW-Modelle. Das normale Bobby-Car der bayerischen Autobauer kostet 85 Euro, die in rasantem Orange gehaltene M-Variante 99 Euro. Für den Baby-Porsche mit Fuchs-Felgen-Andeutungen wiederum müssen 109 Euro locker gemacht werden. Mercedes bietet ein Laufrad für 130 Euro an und dann, ja dann gibt es noch

Bentley.Die britische Marke hat soeben ein Bobby-Car mit einem Karosseriekörper aus massivem Rosenholz und dunkelgrünem Hochglanzlack aufgelegt. Die Metallräder sind gummibereift, das Lenkrad hat einen Lederkranz. Und einen Ledersitz gibt es natürlich auch. Wer so ein Modell gleich auf der IAA kauft, kann sich in den Sitz die Initialen des Kindes einsticken lassen - kostenlos. Sonst werden dafür 100 Euro fällig. Ach so, das Auto selbst kostet 2200 Euro.

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Mierscheid 11.09.2013

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  • IAA
    Elf Hallen, 230.000 Quadratmeter Standfläche - am 9. September öffnet die IAA 2013 ihre Pforten für die Presse, dann dreht sich in Frankfurt für knapp zwei Wochen alles ums Auto. Feiert die Elektromobilität ein Comeback? Kann BMW mit seiner Zukunftswette i3 die Kunden begeistern? Was gibt es Neues, Sparsames, Innovatives, Begeisterndes aus der Autowelt? SPIEGEL ONLINE ist vor Ort und berichtet im IAA-Messe-Blog.
Informationen zur IAA 2013
IAA

Eintritt: Eine Tageskarte kostet am Samstag und Sonntag 15 Euro, sonst 13 Euro (ermäßigt immer 7,50 Euro). Von Montag bis Freitag gibt es zudem ein Nachmittagsticket für 8 Euro (ermäßigt 4,50 Euro), das ab 15.00 Uhr gilt. Kinder dürfen bis zum vollendeten 6. Lebensjahr kostenlos auf das Messegelände.

Tickets kaufen: Karten können auf der IAA-Internetseite bestellt werden. Die Vorverkaufsgebühr beträgt 2,50 Euro pro Bestellung. An den Tageskassen gibt es Karten zum gleichen Preis wie im Vorverkauf, dann aber ohne Gebühr.

Öffnungszeiten: Die IAA ist für die Öffentlichkeit vom 14. bis 22. September täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der 12. und 13. September sind Fachbesuchern vorbehalten.


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