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Messe-Blog IAA 2013

IAA-Blog-Fazit Auftritt der Autopiloten

IAA-Blog-Fazit: Selbst fährt das Auto Fotos
Daimler

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Manche tun so, als bedeuteten Elektromobile den Abschied aus der alt vertrauten, lieb gewonnenen Autowelt. Das ist Unsinn. Wirklich revolutionär - das wird spätestens auf der dieser IAA deutlich - ist ein ganz anderes Thema: das autonome Fahren.

"Hatten Sie Angst?" fragte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Messerundgang Daimler-Chef Dieter Zetsche, als dieser von der ersten autonomen Fahrt einer Mercedes S-Klasse über mehr als hundert Kilometer auf öffentlichen Straßen in Deutschland berichtete. Kurz vor der IAA hatte diese Tour von Mannheim nach Pforzheim stattgefunden. "Nein", sagte Zetsche, er sei bei der Langstreckenfahrt ja nicht dabei gewesen, sondern nur bei der IAA-Pressekonferenz fahrerlos auf die Bühne gefahren. Doch schon das sei "etwas gewöhnungsbedürftig" gewesen.

Gewöhnungsbedürftig ist ein sehr mildes Adjektiv für das, was auf Autofahrer zukommt, wenn ihre Karossen plötzlich selbständig fahren. Rückwärts Einparken, im Stop-and-Go-Verkehr mitzuckeln, die Fahrspur halten und Verkehrszeichen lesen, das können viele Autos längst. Es wird gar nicht so lange dauern, bis wir sozusagen ferngesteuert unterwegs sein werden. Das vollständig autonom fahrende Auto werde "zwischen 2020 und 2030 auf die Straße kommen", prophezeit Matthias Wissmann, der Chef des Verbands der deutschen Autoindustrie.

Allein beim Zulieferer Conti arbeiten 1300 Entwickler nur an diesem Thema, und der Zulieferer TRW stellt auf der IAA ebenfalls "Schlüsseltechnologien für einen Autopilotmodus" in den Mittelpunkt. Als Vision wird stets das unfallfreie Fahren genannt, wenn irgendwann in der Zukunft alle Autos miteinander vernetzt sind und ihre Insassen auf dem sichersten Weg automatisch ans Ziel bringen. Gut möglich, dass es in so einer Zukunft dann heißt, so richtig angefangen habe das alles mit einer IAA, damals im Jahr 2013.

8 Leserkommentare Diskutieren Sie mit!
david-39 13.09.2013
proanima 13.09.2013
fabiang 13.09.2013
david-39 13.09.2013
ptb29 13.09.2013
acitapple 13.09.2013
patrick6 13.09.2013
atlantisdiver83 14.09.2013

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    Elf Hallen, 230.000 Quadratmeter Standfläche - am 9. September öffnet die IAA 2013 ihre Pforten für die Presse, dann dreht sich in Frankfurt für knapp zwei Wochen alles ums Auto. Feiert die Elektromobilität ein Comeback? Kann BMW mit seiner Zukunftswette i3 die Kunden begeistern? Was gibt es Neues, Sparsames, Innovatives, Begeisterndes aus der Autowelt? SPIEGEL ONLINE ist vor Ort und berichtet im IAA-Messe-Blog.
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Eintritt: Eine Tageskarte kostet am Samstag und Sonntag 15 Euro, sonst 13 Euro (ermäßigt immer 7,50 Euro). Von Montag bis Freitag gibt es zudem ein Nachmittagsticket für 8 Euro (ermäßigt 4,50 Euro), das ab 15.00 Uhr gilt. Kinder dürfen bis zum vollendeten 6. Lebensjahr kostenlos auf das Messegelände.

Tickets kaufen: Karten können auf der IAA-Internetseite bestellt werden. Die Vorverkaufsgebühr beträgt 2,50 Euro pro Bestellung. An den Tageskassen gibt es Karten zum gleichen Preis wie im Vorverkauf, dann aber ohne Gebühr.

Öffnungszeiten: Die IAA ist für die Öffentlichkeit vom 14. bis 22. September täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der 12. und 13. September sind Fachbesuchern vorbehalten.


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