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IAA-Blog Renault hat einen Schatten

IAA-Blog: Pariser Chic für den Espace Fotos
DPA

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Mit Grandezza hat es die Grande Nation in den letzten Jahren nicht so wirklich gehabt. Zumindest nicht auf der Straße. Renault will das ändern und schmückt den Espace in der nächsten Auflage mit dem Glanz der französischen Hauptstadt. Oder besser gesagt: Mit deren Schatten.

Zumindest für das 4,85 Meter lange Konzeptauto Initiale Paris hat sich Designchef Laurens van den Acker dabei einiges einfallen lassen. In Felgen, Flanken und Fußboden lässt er die Dreiecke auftauchen, die man aus der Konstruktion des Eifelturms kennt. Das Glanzstück ist jedoch das Dach aus Aluminium.

Es zeigt den Stadtplan der Seine-Metropole als Schattenriss: "Drei Wochen lang haben wir das von Hand ins Dach gefräst", erzählt van den Acker und träumt schon davon, so eine Lösung auch in die Serie zu übernehmen, weil sie innen interessante Lichtspiele bringt und außen der Individualisierung dient. Wenigstens als Aufkleber auf dem Glasdach sollte das doch möglich sein.

Wie alle Studien ist natürlich auch der Initiale Paris reichlich überzeichnet, hat zu große Räder, zu grelle Farben und zu feine Materialien. Und auch die vier Schalensitze in den ersten beiden und das Sofa in der dritten Reihe oder die gegenläufigen Türen wird es in der Serie nicht geben.

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"Doch dieses Showcar hat schon viel vom fertigen Auto, das wir im nächsten Jahr zeigen", verspricht van den Acker und läutet damit den Abschied von der Raumfahrt im bisherigen Stil ein. Denn auch der Espace wird in der nächsten Auflage keine konventionelle Großraumlimousine mehr, sondern nimmt Anleihen an einem sportlichen Geländewagen und macht so auf Crossover: Mehr Bodenfreiheit, stärker betonte Radhäuser und ein flacheres Dach sollen neue Kunden locken und neue Länder erobern.

Denn auf das schwächelnde Europa alleine wollen die Franzosen künftig nicht mehr setzen: "Wenn wir ein neues Auto machen, dann müssen wir uns immer fragen, wo in der Welt wir es noch verkaufen können." Und weil Renault dort nicht überall einen guten Ruf hat, kann es ja nicht schaden, wenn man sich dabei ein bisschen mit dem Glanz von Paris schmückt. Denn die französische Hauptstadt kennt man schließlich überall.

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cor 10.09.2013
keule³² 10.09.2013
audumbla 10.09.2013
wolfgang_schweiz 10.09.2013
o-w 10.09.2013
willgence 10.09.2013
willforu 10.09.2013
mischpot 10.09.2013
wuup 11.09.2013
a_priori 11.09.2013
kreispunkt 11.09.2013
elwood333 11.09.2013
ChrisRombo 04.11.2013
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Eintritt: Eine Tageskarte kostet am Samstag und Sonntag 15 Euro, sonst 13 Euro (ermäßigt immer 7,50 Euro). Von Montag bis Freitag gibt es zudem ein Nachmittagsticket für 8 Euro (ermäßigt 4,50 Euro), das ab 15.00 Uhr gilt. Kinder dürfen bis zum vollendeten 6. Lebensjahr kostenlos auf das Messegelände.

Tickets kaufen: Karten können auf der IAA-Internetseite bestellt werden. Die Vorverkaufsgebühr beträgt 2,50 Euro pro Bestellung. An den Tageskassen gibt es Karten zum gleichen Preis wie im Vorverkauf, dann aber ohne Gebühr.

Öffnungszeiten: Die IAA ist für die Öffentlichkeit vom 14. bis 22. September täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der 12. und 13. September sind Fachbesuchern vorbehalten.


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