Defekte Schalter: Kia ruft 20.000 Autos in Deutschland zurück

Rückrufaktion in Deutschland: Diese Kia-Modelle sind betroffen Fotos
Kia

Erst am Mittwoch musste der südkoreanische Autobauer Hyundai 1,9 Millionen Autos in den USA zurückrufen - am Donnerstag ist nun auch die Konzerntochter Kia in Deutschland betroffen. Insgesamt wurde bei fünf Modellen ein Defekt festgestellt.

Frankfurt/Washington - Der südkoreanische Autobauer Kia ruft in Deutschland rund 20.000 Fahrzeuge wegen Problemen mit dem Bremslichtschalter in die Werkstätten. Betroffen sind die Modelle Sorento, Carens, Carnival, Soul und Sportage aus den Jahren 2006 bis 2011. Das teilte Kia Deutschland am Donnerstag in Frankfurt auf Anfrage mit.

In den USA müssen annähernd 1,9 Millionen Fahrzeuge der Hersteller Kia und Hyundai in die Werkstätten. Bei den Pkw und Geländewagen gibt es dort vor allem Probleme mit einem elektrischen Schalter, wodurch die Bremsleuchten ausfallen können. Zudem besteht die Gefahr, dass die Geschwindigkeitsregelanlage und weitere elektrische Systeme versagen.

Hyundai und Kia verkauften im vergangenen Jahr weltweit zusammen rund 7,1 Millionen Fahrzeuge, damit rangieren die beiden Marken auf Platz fünf der Rangliste der weltgrößten Autobauer. Kia gehört seit 1998 zum Hyundai-Konzern.

cst/dpa

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1.
silberstern 04.04.2013
Ich sehe jeden Tag Fahrzeuge einer großen deutschen Marke mit defekter Bremsbeleuchtung im Berufsverkehr. Vorbildlich, dass KIA auch ältere Fahrzeuge wegen solcher (offensichtlicher) "Kleinigkeiten" zurückruft. Bei vorgenannter Marke platzen noch in der Garantiezeit reihenweise die Motoren weg - der Kunde bleibt auf dem Mangel sitzen..
2. Richtig
rehabilitant 04.04.2013
Bei sicherheitsrelevanten Mängeln gibt es kein Zögern, es muss sofort zurückgerufen werden. Gut, dass die Koreaner dies erkannt haben, wenn auch in erster Linie in eigenem Interesse.
3. ...
nick115 05.04.2013
Defektanfälligkeit ist bei 7 bzw. 5 Jahren Garantie nicht so schlimm, wie ein Defekt bei den "Premiumherstellern", die nach Ablauf der Garantie auftreten!
4. Übertriebener Aufmacher!
H.Lorenz 05.04.2013
Ausfall der Bremsbeleuchtung? Oh Mann, oh Mann. Und das als Aufmacher?! Ich fass es nicht. Wir hatten in unserer Familie einen Golf IV Baujahr 1998 und einen Polo mit gleichem Baujahr. Probleme mit der Beleuchtung gehörten zur Serienausstattung und waren bei VW auch bekannt. Es lag an einem fehlerhaften Kabelstrang, der modellübergreifend in fast allen Fahrzeugen vorzufinden war. Als Kunde wurde man aber allein gelassen. Auch mit dem hohen Verbrauch an Glühbirnen für Brems-, Rück-, Standlicht-, Abblend- und Blinklichtleuchten. Von den 1.4er Motoren und der Entlüftung der Kurbelwellengehäuse wollen wir erst gar nicht reden. Wir hatten später auch zwei Hyundai, einen Elantra und einen i30 und seit kurzem noch einen i40cw. Der Elantra war Baujahr 2001 und längst verkauft, als wir vor 2 Jahren von Hyundai wegen eines zum damaligen Zeitpunkt 10 (!) Jahre alten Autos angeschrieben wurden. Es hieß, wegen eventuell mangelhaftem Korrosionsschutz an einer Radaufhängung könne selbige instabil werden und die Fahreigenschaften beeinträchtigen. Bei einem 10 (!) Jahre alten Auto. Es gibt Autos in sogenannter deutscher Wertarbeit, bei denen ist nach 10 Jahren die gesamte Radaufhängung längst nicht mehr original! By the way: Wer erinnert sich noch an den Top-News-Kracher, Toyota muß soundsoviele zigtausend Autos zurückrufen, weil es Probleme mit Gaspedalen usw, gibt? Und, was ist dabei herausgekommen? Kein einziger Fall in Europa. Und die Amis waren einfach nur zu blöde, Brems- und Gaspedal zu unterscheiden. Zu diesem Ergebnis kam damals die us-amerikanische Verkehrsbehörde. Ja, ja, der Spiegel und seriös ... das Seriöse hat Augstein mit ins Grab genommen.
5. kein einfaches Thema...
WRE 05.04.2013
... weil's um den Bremslichschalter = den Kontakt gehen dürfte, der der Fahrzeugelektronik ELEKTRISCH signalisiert, daß der Fahrer auf die Bremse tritt. Eine Konsequenz ist, dass die Bremsleuchten angesteuert werden, aber das Teilchen beeinflußt auch noch viele andere Systems (die Geschwindigkeitsregelanlage geht z.B. in Standby, wenn die Bremse angetppt wird...). IMHO ist das Problem, das ein so wichtiges Teil entweder zu billig oder nicht redundant (genug) ausgelegt wird... Die Folgerung "Wenn da schon gespart wird..." drängt sich da schon auf...
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Auto
Twitter | RSS
alles zum Thema Kia
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 7 Kommentare
  • Zur Startseite
Facebook


Aktuelles zu