Fehlerhafte Lenkung Mercedes ruft fast 40.000 Autos der C-Klasse zurück

Mercedes muss allein in Deutschland 28.500 Fahrzeuge des Modells C-Klasse zurückrufen. Hintergrund ist eine Panne bei der Produktion der Autos.

Mercedes C-Klasse: Fehler bei der Montage
Daimler

Mercedes C-Klasse: Fehler bei der Montage


Stuttgart - Der Autobauer Daimler muss seine erst Anfang des Jahres auf den Markt gekommene neue C-Klasse zurückrufen. Bei dem Modell ist es bereits der zweite Produktionsfehler innerhalb von vier Monaten. Probleme kann diesmal die Lenkung bereiten.

Möglicherweise sei die sogenannte Lenkungskupplung bei der Montage nicht verriegelt worden, sagte ein Daimler-Sprecher. Für den Fahrer äußere sich der Defekt durch Geräusche und Spiel in der Lenkung. In Deutschland sind 28.500 Fahrzeuge betroffen, in den USA weitere 10.500. Die Gesamtzahl der zurückgerufenen Autos weltweit nannte der Sprecher nicht.

Erst im Juni musste Daimler eingestehen, dass erste Exemplare seines Mittelklassemodells ohne Airbag-Abschaltung für den Beifahrersitz ausgeliefert worden sind. Die für die Verwendung einer Babyschale wichtige Funktion hatte der Hersteller als Serienausstattung angekündigt, aber erst mehrere Monate nach dem Produktionsstart in die Limousine eingebaut. Besitzern betroffener Fahrzeuge hatte Daimler damals "als Kompensation" 150 Euro angeboten.

Die nun vom Rückruf betroffenen Halter der Fahrzeuge seien bereits angeschrieben worden, sagte der Daimler-Sprecher.

mhu/daf/dpa



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insgesamt 47 Beiträge
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raber 10.10.2014
1. Wieder weltweiter Mercedes-Rückruf
Vorher waren es in diesem Jahr schon 253.000 Mercedes gewesen und nun diese 28.500 plus 10.500 in den USA, tausend in Brasilien und wieviele in anderen Ländern? In vielen Ländern sagt Mercedes, oder deren lokale Verteter, überhaupt nichts um die Kosten zu sparen. Keine feine Art!!
Erwan 10.10.2014
2. Schon beim Mercedes C 203 wurde ein Fehler, nämlich die
mögliche Undichtigkeit an der Nockenwelle, die Öl austreten lässt, nie mitgeteilt, weder vom Hersteller noh von den Mercedeswerkstätten. Als langfristige Folge dieser Undichtigkeit kann Öl in das Steuergerät gelangen, was einen Schaden deutlich über 2000,- Euro macht. Mercedes weiß das auch und hat als kurzfristige oder auch langfristige Abhilfe für rund 20,- Euro ein sog. Ölstoppkabel herstellen lassen, aber wie gesagt keine Mitteilung an die Kunden gemacht. Wenn das keine Sauerei ist, was denn dann? Lieber zahlt man den Vorständen noch ein par Millionen mehr, aber für ein Rundschreiben ist kein Geld da.
laurent1307 10.10.2014
3. Premium & Qualität...
...ist bei Daimler schon seit 20 Vergangenheit. Ich habe die letzten 9 Jahre die jeweils aktuellen E-Klassen als Neufahrzeug gefahren. Bei beiden schon in der Garantie Probleme. Service und Kulanz nach Ablauf der Garantie beschämend und demütigend. Ich habe jetzt die Marke gewechselt und überlasse den guten Stern den Profilneurotikern die es nötig haben!
privatier2 10.10.2014
4. Das
Beste oder nichts = N I C H T S!!! Die Qualität hat in den zurückliegenden 2 > 3 Jahrzehnten ständig nachgelassen.
hoppla_h 10.10.2014
5. Made in Germany
Zitat von privatier2Beste oder nichts = N I C H T S!!! Die Qualität hat in den zurückliegenden 2 > 3 Jahrzehnten ständig nachgelassen.
Auch Mercedes kocht nur mit Wasser. Heute 2% Absturz im DAX. ALLE DAX-Unternehmen müssen sich warm anziehen: "Made in Germany" garantiert nicht mehr Qualität. Ursprünglich wollten die Engländer in WW2 mit dem Logo warnen: "Da ist der Wurm drin!" - In die Richtung schlägt das Pendel wieder.
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