Daimler-Tesla-Kooperation: Kalifornier bauen E-Motor für die B-Klasse

Mercedes-Benz B-Klasse: Tesla soll den Motor für ein Elektromodell liefern Zur Großansicht

Mercedes-Benz B-Klasse: Tesla soll den Motor für ein Elektromodell liefern

Mercedes will eine rein elektrisch betriebene B-Klasse auf den Markt bringen. Den Antriebsstrang dazu soll das US-Unternehmen Tesla entwickeln. Damit ändert der Stuttgarter Konzern seine bisherige Modellstrategie für Elektromobile.

In etwa zwei Jahren soll das zweite Gemeinschaftsprojekt der Autobauer Mercedes und Tesla erhältlich sein: eine B-klasse mit Elektromotor. "Wir haben Tesla den Auftrag für die Entwicklung eines Antriebsstrangs erteilt", sagte ein Mercedes-Sprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der "Automobilwoche". Tesla hatte bereits für eine frühere Version des Elektro-Smarts die Batterien geliefert.

Zugunsten der B-Klasse mit reinem E-Antrieb wird nach Angaben des Sprechers die Modellvariante mit Range Extender verschoben. "Batterieelektrische Fahrzeuge haben eine größere Chance am Markt, weil die Kunden sich null Emission wünschen", sagte der Sprecher dazu. Außerdem begründete er die Umstellung auf einen reinen Elektroantrieb mit der günstigeren Einstufung von Null-Emissions-Fahrzeugen in den USA. Einen neuen Termin für die Einführung der B-Klasse mit Range Extender nannte er nicht. Das Fahrzeug mit Elektromotor und einem kleinen Verbrennungsmotor war 2011 auf der Automobilmesse IAA vorgestellt worden.

Über technische Daten und einen Preis der geplanten B-Klasse äußerte sich Mercedes nicht. Die Reichweite des mit Lithium-Ionen-Akkus betriebenen Fahrzeugs werde in etwa 200 Kilometer betragen.

cst/dpa/Reuters

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1.
Forenleser 26.06.2012
Es ist vollkommen unverständlich, das die Leute auf E-Autos setzen. Hier findet doch nur eine Verlagerung, der Emission, statt. Warum werden nicht endlich Autos mit Brennstoffzellen serienreif entwickelt. Hat man wohl den Grünen zu verdanken, denn bei denen soll der Strom ja aus der Dose kommen und nicht von Kraftwerken.
2.
Baader 26.06.2012
Zitat von ForenleserEs ist vollkommen unverständlich, das die Leute auf E-Autos setzen. Hier findet doch nur eine Verlagerung, der Emission, statt. Warum werden nicht endlich Autos mit Brennstoffzellen serienreif entwickelt. Hat man wohl den Grünen zu verdanken, denn bei denen soll der Strom ja aus der Dose kommen und nicht von Kraftwerken.
Hmm, und Wasserstoff zum tanken entsteht vollständig emissionsfrei??
3.
chaps 26.06.2012
Zitat von ForenleserEs ist vollkommen unverständlich, das die Leute auf E-Autos setzen. Hier findet doch nur eine Verlagerung, der Emission, statt. Warum werden nicht endlich Autos mit Brennstoffzellen serienreif entwickelt. Hat man wohl den Grünen zu verdanken, denn bei denen soll der Strom ja aus der Dose kommen und nicht von Kraftwerken.
Der Strom für die Herstellung von Wasserstoff muss auch aus erneuerbaren Energien kommen. Ansonsten wäre die Brennstoffzelle genau so schmutzig und es wäre auch eine Verlagerung der Emissionen. Übrigens braucht die Herstellung von Wasserstoff sehr viel Strom. Dazu muss das Wasserstoff an eine Tankstelle verbracht (wahrscheinlich mit Diesel LKW) und dort sicher gelagert werden. Sinnvoller ist es den Strom aus EE direkt in den Akku zu laden und damit elektrisch zu fahren. Brennstoffzellen haben einen schlechteren Wirkungsgrad. Selbst Daimler setzt auf Elektroautos mit Batterie, die Wasserstoff/Brennstoffzelle haben sie wohl begraben. Gibt ja auch keine Wasserstofftankstellen wo man tanken könnte. Wer soll die Infrastruktur denn bezahlen?
4. Wenn die (Batterie) Preise fallen...
mr future 26.06.2012
Zitat von ForenleserEs ist vollkommen unverständlich, das die Leute auf E-Autos setzen. Hier findet doch nur eine Verlagerung, der Emission, statt. Warum werden nicht endlich Autos mit Brennstoffzellen serienreif entwickelt. Hat man wohl den Grünen zu verdanken, denn bei denen soll der Strom ja aus der Dose kommen und nicht von Kraftwerken.
Schon mal gehört: man kann die Umwandlung zu Strom ausserhalb des Autos sauberer und effektiver gestalten. Und man kann "grüne" Energie einsetzen. Batterieautos sind unschlagbar wenn es um die Umsetzung von sauberer Energie in Vortrieb geht. Aber günstige und standfeste Batterien werden noch zurückgehalten. Wenn bei Batterien die Preise fallen wie bei Solarzellen, hat nicht nur das Zeitalter der rauchenden Autos ein Ende sondern auch das Zeitalter der rauchenden zentralen Kraftwerke. Übrigens: der Grünen-Schmäh mit dem "Strom aus der Steckdose" stammt aus einer Zeit, als ein wahnsinniger Professor Schulten Deutschland mit AKWs flächendeckend überziehen wollte. Ich bin den Grünen zutiefst dankbar, dass es so nicht gekommen ist. Die atomaren Altlasten sind eh schon hoch genug. re future
5. Kein Titel
ohne_sorge 26.06.2012
Zitat von BaaderHmm, und Wasserstoff zum tanken entsteht vollständig emissionsfrei??
Außerdem ist Wasserstoff leider sehr flüchtig und daher ist es nicht so einfach Wasserstoff zu lagern. Wer will schon ein Auto bei dem der Tank nach einiger Standzeit leer ist...
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