Mobiles Büro auf dem Beifahrersitz - Polizei stoppt Autofahrer
Polizei stoppt Autofahrer:Büro auf dem Beifahrersitz
DPA/ Polizei Saarbrücken
Multitasking: Bei Friedrichsthal hat die Polizei einen Mann mit Büro im Auto gestoppt
Wie weit kann man Multitasking treiben? Ein Autofahrer hat einen neuen Superlativ markiert: Lediglich wegen einer Geschwindigkeitsübertretung wurde der Mann von der Polizei gestoppt. Die Beamten trauten ihren Augen kaum - auf dem Beifahrersitz war ein komplettes, mobiles Büro montiert.
Saarbrücken - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ist in Sorge wegen der steigenden Benutzung von Handys am Steuer. Mit drastischen Bußgeldern will er die Autofahrer vor sich selbst schützen. Hätte der Minister am Montag die Geschehnisse auf der Autobahn A 8 bezeugen müssen, wäre er womöglich sofort aus den Latschen gekippt.
Mit einem mobilen Büro auf dem Beifahrersitz ist ein Mann bei Friedrichsthal im Saarland von der Polizei gestoppt worden. Auf einem kleinen Gerüst hatte der 35-Jährige einen Laptop, einen Drucker sowie einen Spannungswandler abgestellt. Zudem hingen an der Windschutzscheibe des Autos laut Polizeiangaben zwei Handys, ein Navigationsgerät und ein GPS-Empfänger.
Aufgefallen war der Mann aus Baden-Württemberg, als er mit 130 Stundenkilometern ein Fahrzeug überholte. Erlaubt war Tempo 100. Ihn erwartet wegen zu schneller Fahrt und nicht ordnungsgemäß gesicherter Ladung ein Bußgeld von 120 Euro. Was der Mann beruflich macht, war zunächst nicht zu erfahren.
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Da sowieso nie kontrolliert wird hat sich das Telefonieren mit Handy am Ohr schon im Verkehr etabliert. Man sieht sogar Polizisten mit Handy am Ohr. Ramsauer kann viel labern wenn der Tag lang ist, aber ohne Kontrollen wird sich [...]
Da sowieso nie kontrolliert wird hat sich das Telefonieren mit Handy am Ohr schon im Verkehr etabliert. Man sieht sogar Polizisten mit Handy am Ohr. Ramsauer kann viel labern wenn der Tag lang ist, aber ohne Kontrollen wird sich nichts ändern.
Das alles geht doch sicher nur mit einer zweiten verstärkten Batterie! Der Mann ist bestimmt ein Trendsetter und bekommt einen neuen gut bezahlten Job in den Forschungszentren der Automobilindustrie. Wenn man nun noch im Auto [...]
Das alles geht doch sicher nur mit einer zweiten verstärkten Batterie! Der Mann ist bestimmt ein Trendsetter und bekommt einen neuen gut bezahlten Job in den Forschungszentren der Automobilindustrie. Wenn man nun noch im Auto wohnen/duschen könnte dann ließe sich sogar noch die Miete/der monatliche Ratenabtrag sparen. Genial!
Ich kann aus dem Beitrag nicht erkennen, das er alles während der Fahrt benutzt hat. Und wenn er soviel Zeug braucht, während er nicht fährt, seis drum.
Nach Sommerloch folgt Herbstloch?
Ich kann aus dem Beitrag nicht erkennen, das er alles während der Fahrt benutzt hat. Und wenn er soviel Zeug braucht, während er nicht fährt, seis drum.
Nach Sommerloch folgt Herbstloch?
Das ist nichts ungewöhnliches, haben viele Außendienstler. Solange der Fahrer die Einrichtungen nicht während der Fahrt benutzt und das Sichtfeld (= Wischbereich der Scheibenwischer) nicht mit Navis und Handys verhängt ist, ist [...]
Das ist nichts ungewöhnliches, haben viele Außendienstler. Solange der Fahrer die Einrichtungen nicht während der Fahrt benutzt und das Sichtfeld (= Wischbereich der Scheibenwischer) nicht mit Navis und Handys verhängt ist, ist dagegen nichts einzuwenden. Die mangelnde Ladungssicherung war wohl eine Verlegenheitskonstruktion der Polizei, weil sie sonst keinen passenden Paragraphen gefunden haben.