Bozen - Der Unfalltod eines Jungbären in Südtirol hat Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr der Bergregion aufgeworfen. In der Nacht zum Freitag hatte ein Autofahrer auf der Schnellstraße zwischen Meran und Bozen keine Chance, einem plötzlich auftauchenden Jungbären auszuweichen. Der Zaun an der Straße war für den Bären kein Hindernis gewesen, wie "Südtirol Online" berichtete.
Experten glauben den Angaben zufolge, dass zwei Meter hohe Netze oder Zäune notwendig seien, um Bären von den Straßen fernzuhalten. Die behänden Tiere könnten aber womöglich auch Hindernisse mit einer solchen Höhe überwinden.
Erst Ende April hatte ein Fahrzeug einen jungen Bären auf der Brennerstraße bei Klausen erfasst und getötet. Nach dem jüngsten Unfall am Freitag hatte das Auto gebrannt, es entstand Totalschaden. Fahrer und Beifahrer kamen aber mit dem Schrecken davon. Das Tier wird wahrscheinlich ausgestopft und in einem Museum ausgestellt.
rom/dpa
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