Nach Unfall mit Jungbär: Experten in Südtirol erwägen höhere Zäune

Füchse oder Rehe auf der Fahrbahn sind schon gefährlich genug. Doch in Südtirol kommen den Autos neuerdings auch Bären in den Weg. Sicherheitsexperten erwägen nun, Autofahrer und Tiere durch höhere Zäune zu schützen.

Bozen - Der Unfalltod eines Jungbären in Südtirol hat Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr der Bergregion aufgeworfen. In der Nacht zum Freitag hatte ein Autofahrer auf der Schnellstraße zwischen Meran und Bozen keine Chance, einem plötzlich auftauchenden Jungbären auszuweichen. Der Zaun an der Straße war für den Bären kein Hindernis gewesen, wie "Südtirol Online" berichtete.

Experten glauben den Angaben zufolge, dass zwei Meter hohe Netze oder Zäune notwendig seien, um Bären von den Straßen fernzuhalten. Die behänden Tiere könnten aber womöglich auch Hindernisse mit einer solchen Höhe überwinden.

Erst Ende April hatte ein Fahrzeug einen jungen Bären auf der Brennerstraße bei Klausen erfasst und getötet. Nach dem jüngsten Unfall am Freitag hatte das Auto gebrannt, es entstand Totalschaden. Fahrer und Beifahrer kamen aber mit dem Schrecken davon. Das Tier wird wahrscheinlich ausgestopft und in einem Museum ausgestellt.

rom/dpa

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1. Dumm gelaufen
Europa! 09.06.2012
Zitat von sysopFüchse oder Rehe auf der Fahrbahn sind schon gefährlich genug. Doch in Südtirol kommen den Autos neuerdings auch Bären in den Weg. Sicherheitsexperten erwägen nun, Autofahrer und Tiere durch höhere Zäune zu schützen. Nach Unfall mit Jungbär - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,837891,00.html)
Wenn die beiden Autofahrer, die den Bären überfahren haben, noch leben, kann man sie natürlich nicht ausstopfen. Aber ernsthaft: Wenn "Wildschaden" wirklich so "gefährlich" wäre, würden ihn die Versicherungen bestimmt nicht quasi zum Nulltarif mitversichern. Jetzt wegen zwei, drei Bären noch höhere (nutzlose) Zäune zu ziehen, halte ich für vollkommen abwegig. Moderne Autos schützen die Insassen hervorragend. Vielleicht sollte man lieber prüfen, wie man Fußgänger und Radfahrer in der Stadt besser vor tödlichen Unfällen schützen kann.
2. Typisch Italiener,
bdr_boxter 09.06.2012
Zitat von sysopFüchse oder Rehe auf der Fahrbahn sind schon gefährlich genug. Doch in Südtirol kommen den Autos neuerdings auch Bären in den Weg. Sicherheitsexperten erwägen nun, Autofahrer und Tiere durch höhere Zäune zu schützen. Nach Unfall mit Jungbär - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,837891,00.html)
in Deutschland wäre das nicht passiert. In Bayern sterben italienische Problembären an aktuter Bleivergiftung - aber doch nicht auf so unbärische Art auf der Autobahn. Südtiroler: Bayrischer Volksstamm mit italienischer Staatsbürgerschaft. Muß der schlechte Einfluss der Italiener sein. Ein echter Bayer nimmt doch nicht das Auto für die Bärenjagd. Liebe Südtiroler bitte nicht böse sein, ich liebe euer Land und natürlich auch die Bewohner. Von eurer Art können wir Deutsche noch viel lernen. Habe heute Morgen mein südtiroler Frühstück noch mit einem herrlichem Blick über das Etschtal genossen. Die Heimfahrt übers Timmelsjoch war grandious. Lange Rede kurzer Sinn - lieber einem Südtiroler Bären zum Opfer fallen als einem deutschen Politiker. Gott zum Gruß
3. Jeder italienischer Autofahrer
fumum-vendidi 09.06.2012
ist gefährlicher als ein Braunbär.... Grüsse ins Trentino.;)
4. hmm weis nicht
natprod 11.06.2012
Also mir sind letztes Wochenende erst ein Elch, dann ein Schwarzbaer, dann ein Kanickel und eine Katze vors Auto gelaufen (alles innerhalb von 50km). Die leben aber alle noch, und mein Auto ist auch noch in Ordnung. Wenn es viel Wild in der Gegend gibt, langsam fahren.....so einfach geht das. Auf Autobahnen wird es ein wenig schwieriger, Zaeune sind nur bedingt hilfreich. Bei uns gibt es einen Elchzaun. Circa 2m hoch und aus Stahl. Wenn da jedoch ein Bulle eine Kuh sieht haelt der Zaun den auch nicht auf.
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