Nach Verkehrskollaps in China 100-Kilometer-Stau hat sich aufgelöst

Nach zehn Tagen hat sich der rund hundert Kilometer lange Stau nordwestlich von Peking aufgelöst. Der Verkehr auf dem betroffenen Abschnitt des Peking-Tibet-Expressway und der G110-Landstraße zwischen Huai'an und Xinghe rolle wieder, berichteten mehrere Autofahrer.


Peking - "Der Verkehr floss wieder, wenngleich etwas zähflüssig", sagte ein chinesischer Fahrer. Ähnliches berichtete ein anderer Fahrer nach seiner Rückkehr nach Peking: "Der Stau ist aufgelöst." Am Rande seien noch der von den Brummifahrern zurückgelassene Müll zu sehen gewesen, die tagelang auf der Straße campieren mussten. Nur vor einer Bezahlstation habe es noch einen Stau gegeben, wie sie sonst aber auch nicht unüblich seien.

Als Gründe für das unerwartet schnelle Ende des Staus wurden die Freigabe von Fahrbahnen an fertig gestellten Baustellen und die Verringerung der üblichen Lkw-Kontrollen durch die Polizei genannt, die den Lastwagenverkehr immer wieder aufhalten. Auch die Verkehrsbehörden berichteten, der Verkehr in der Inneren Mongolei fließe wieder weitgehend reibungslos.

Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass der Mega-Stau noch drei Wochen andauern könnte, weil sich die Bauarbeiten an der Strecke noch so lange hinziehen.

rom/dpa



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