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Öko-Auto des Jahres: "Taz" kürt das Bobbycar

Sieger der "taz": Die "tageszeitung" kürt das Bobbycar zum Öko-Auto des Jahres Zur Großansicht
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Sieger der "taz": Die "tageszeitung" kürt das Bobbycar zum Öko-Auto des Jahres

Welches ist das klimafreundlichste Fahrzeug des Jahres? Für die "Tageszeitung" ist es ein Klassiker, den zahlreiche Deutsche kennen und wohl schon selbst gefahren sind. Es handelt sich um ein Cabrio aus Franken: das Bobbycar. Ein Seitenhieb auf die deutsche Autoindustrie.

"Großer Erfolg für die deutsche Autoindustrie", schreibt die "taz" am Donnerstag auf ihrer Titelseite und präsentiert das umweltfreundlichste Fahrzeug des Jahres: das Bobbycar des fränkischen Spielzeugherstellers Big. Dieses Gütesiegel soll dem Laufauto durch den Verkehrsclub Deutschland (VCD) verliehen worden sein. Der Grund: Egal, wo es gefahren wird, die Karre verbraucht konstant null Liter Kraftstoff.

Natürlich ist die Meldung des Blattes nicht ernst gemeint. Sie ist ein Seitenhieb auf die deutsche Autoindustrie. Denn 90 Prozent der Fahrzeuge der Top Ten stammen eben nicht von hiesigen Autobauern, sondern aus Japan; darunter Modelle wie Toyota Prius, Lexus CT 200h und Honda Insight. Fast alle Vertreter verfügen über einen Hybridantrieb, also die Kombination aus Verbrennungsmotor und einer Elektromaschine. Die deutschen Hersteller hätten diese Technologien verschlafen, kritisiert VCD-Verkehrsexperte Gerd Lottsiepen.

Das Bobbycar haben die Juroren des Verkehrsclubs selbstverständlich nicht zum Sieger der Kategorie Umweltauto erkoren. Dieser Titel geht an den VW Eco Up. Dieses Modell verfügt über einen Motor, der Erdgas verbrennt, und ist das einzige deutsche Auto unter den zehn Bestplatzierten.

Allerdings hat die Sache einen Haken: Das Fahrzeug gibt es noch gar nicht zu kaufen. Nach VW-Angaben soll die Markteinführung erst Mitte November erfolgen.

rom

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insgesamt 37 Beiträge
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1. erwachsen
Sabi 23.08.2012
Nur wer als Kind Bobby-car fuhr und dann später Auto fährt ist erwachsen. Solche die schon groß geworden sind und noch Bobby-Car fahren möchten sind Narren ! - frei nach Tucholsky !
2.
Robert_Rostock 23.08.2012
Zitat von sysopDPAWelches ist das klimafreundlichste Fahrzeug des Jahres? Für die "Tageszeitung" ist es ein Klassiker, den zahlreiche Deutsche kennen und wohl schon selbst gefahren sind. Es handelt sich um ein Cabrio aus Franken: das Bobby Car. Ein Seitenhieb auf die deutsche Autoindustrie. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,851679,00.html
Passt aber auch nicht ganz. Was im letzten Jahr wegen eines einzigen dieser angeblichen "Öko-Autos" für Unmengen an heißer Luft produziert wurden (-> Beschleunigung der Klimaerwärmung), wieviele Bäume wegen der Unmengen bedruckten Papiers mit den vielen Skandalmeldungen um dieses Bobby-Car sterben mussten...
3.
7eggert 23.08.2012
Zitat von SabiNur wer als Kind Bobby-car fuhr und dann später Auto fährt ist erwachsen. Solche die schon groß geworden sind und noch Bobby-Car fahren möchten sind Narren ! - frei nach Tucholsky !
Richtig, echte Männer fahren Cart! Bobby-Cart! "Bobby-Cart" Video - jason333 - MyVideo (http://www.myvideo.de/watch/7008161/Bobby_Cart) (Wußte ich doch, daß es soetwas geben muß ...)
4. Ich kann solchen Schwachsinn nicht mehr hören
herbert_sax 23.08.2012
Die deutschen Hersteller hätten diese Technologien verschlafen, kritisiert VCD-Verkehrsexperte Gerd Lottsiepen. Dieser Ökofuzzi hat doch keine Ahnung. Moderne Diesel-PKWs sind noch effizienter und auch preiswerter. Die Hybrid-Technologie ist nur in den Ländern signifikant vertreten in denen Dieselautos selten gekauft werden wie in Japan und den USA. Hier stehen die Hybridfahrzeuge im Wettberwerb mit effizienten Dieseln und schneiden regelmäßig was den Verbrauch an geht, schlechter ab. Auf Langstrecken verbrauchen Hybridfahrzeuge wegen des höheren Gewichtes sogar mehr als effiziente Benziner.
5. kein Titel
almeo 23.08.2012
Zitat von herbert_saxDie deutschen Hersteller hätten diese Technologien verschlafen, kritisiert VCD-Verkehrsexperte Gerd Lottsiepen. Dieser Ökofuzzi hat doch keine Ahnung. Moderne Diesel-PKWs sind noch effizienter und auch preiswerter. Die Hybrid-Technologie ist nur in den Ländern signifikant vertreten in denen Dieselautos selten gekauft werden wie in Japan und den USA. Hier stehen die Hybridfahrzeuge im Wettberwerb mit effizienten Dieseln und schneiden regelmäßig was den Verbrauch an geht, schlechter ab. Auf Langstrecken verbrauchen Hybridfahrzeuge wegen des höheren Gewichtes sogar mehr als effiziente Benziner.
Das ist sicher richtig, aber der durchschnittliche Autofahrer fährt am Tag vielleicht 40-50 Kilometer, dazu vor allem Stop-and-Go im Berufsverkehr, da ist die Effizienz sicher anders verteilt. Natürlich ist ein Prius, der drei Stunden lang mit 160 auf der linken Spurder Autobahn entlangheizt nicht so effizient wie ein Dieselfahrzeug, die meisten Menschen dürften aber morgens im Stau stehen oder aber von Ampel zu Ampel fahren. Gleichzeitig geht es ja nicht um "die Ökospinner", sondern um technologisches Wissen. Und das fehlt einfach, egal ob es nun aktuell für Autos Sinn macht oder nicht. Leichtere Akkus oder einfach normale technische Entwicklung lässt die Sache in ein paar Jahren vielleicht ganz anders aussehen, da wäre es doch schade, wenn man sich die Technologie aus Fernost einkaufen müsste.
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