Opel GT Mehr als Brot und Butter

Opel ist bekannt für sogenannte Brot-und-Butter-Fahrzeuge - automobile Alltagskost also. Nun aber tischen die Rüsselsheimer ein Modell mit deutlich mehr Würze auf. Und sie wählen dazu passenderweise eine Salamitaktik: Hier sind erste Bilder des kommenden Opel GT.


Opel GT: Vor drei Jahren geboren in Birmingham

Opel GT: Vor drei Jahren geboren in Birmingham

Vor kaum zwei Wochen verschickte Opel Fotografien, auf denen der klassische GT aus den Siebzigern zu sehen war und außerdem ein komplett verhülltes Modell - da steckte der künftige GT drunter. Jetzt gab es wieder Post aus Rüsselsheim: Diesmal steckten die ersten Bilder eines enthüllten Opel GT drin. Das Auto wird erstmals auf dem Genfer Automobilsalon (2. bis 12. März) der Öffentlichkeit vorgeführt. Doch auch danach ist noch lange nicht Schluss mit dem PR-Marathon im Vorfeld der Markteinführung dieses Modells, denn die findet voraussichtlich erst in einem Jahr statt.

"Mit dem GT erhöhen wir den Reiz der Marke Opel", sagt Carl-Peter Forster, der Präsident von General Motors in Europa. "Der GT ist außerdem ein Musterbeispiel dafür, wie GM seine weltweiten Ressourcen zum Wohl der einzelnen Marken einsetzt und umsetzt." Forster spielt damit auf den Pontiac Solstice sowie dessen Schwestermodell Saturn Sky an, der in den USA bereits verkauft wird und dort dem Vernehmen nach läuft wie geschnitten Brot. Die erste Ideenskizze zu dieser Sportwagenfamilie lieferte die Studie Vauxhall VX Lightning, die im Mai 2003 im GM-Designzentrum im englischen Birmingham entstand. Gebaut werden der Pontiac, der Saturn und demnächst auch der Opel GT im GM-Werk Wilmington im US-Staat Delaware.

GT-Heck: Hochgesetzte Rückleuchten und ein hart abgezwacktes Heck - das hatte auch der GT aus den Siebzigern

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Zu den ersten Bilder gab Opel auch eine Handvoll Daten zum kommenden GT bekannt. Das Auto mit Frontmotor und Heckantrieb wird von einem 2-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer befeuert, der 260 PS leisten wird und den Zweisitzer in weniger als sechs Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen soll. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller "rund 240 km/h" an. Anders als der Ur-GT tritt das neue Modell mit einem versenkbaren Stoffdach an. Weitere Informationen wird es dann in Genf geben, wenn wieder ein Scheibchen von der PR-Salami des GT abgesäbelt wird.

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