Opel Trixx Der Luftkissen-Knirps

Eine bemerkenswerte Studie hat Opel für den Genfer Salon angekündigt. Das Miniauto Trixx soll maximale Variabilität des Innenraums bei minimalen Außenabmessungen bieten. Damit das funktioniert, gibt es sogar einen aufblasbaren Sitz.


Opel-Studie Trixx: Wie ein gestauchter Astra

Opel-Studie Trixx: Wie ein gestauchter Astra

Für ein Stadtauto sind es Traummaße: 3,04 Meter lang, 1,66 Meter breit, 1,57 Meter hoch. Damit ist das Modell Opel Trixx zwar einen guten halben Meter länger als das Minimobil Smart Fortwo, bietet aber auch deutlich mehr Nutzwert. Die Rüsselsheimer wollen mit der Studie - dem bislang kleinsten Modell in der Reihe Zafira, Signum, Meriva -, die beim Genfer Salon (4. bis 14. März) Premiere feiern wird, ihre Kompetenz in Sachen Innenraumflexibilität unterstreichen.

Bis zu drei Erwachsene und ein Kind finden in dem Auto Platz. Alternativ kann der Wagen auch als Einsitzer mit einem Ladvolumen von dann 890 Litern genutzt werden. Und darüber hinaus kann sowohl die Heckscheibe als auch der hintere Teil des Glasdachs geöffnet werden: Es entsteht eine Art Mini-Pick-up, der sich auch für den Abtransport der Einkäufe im Bau- oder Gartenmarkt eignet.

 Opel-Premiere auf dem Genfer Autosalon: Nix ist fix im Trixx

Opel-Premiere auf dem Genfer Autosalon: Nix ist fix im Trixx

Bis auf den Fahrersitz ist nichts fix im Trixx. Der Beifahrerplatz kann eingeklappt werden, der Sitz in der zweiten Reihe wird, falls er benötigt wird, mit einem bordeigenen Kompressor aufgeblasen. Ausklappen wiederum lässt sich noch ein vierter Platz für mitfahrende Kinder, der sich hinter dem Fahrersitz befindet. Der Wagen hat drei so genannte Pantograf-Türen, eine links und zwei rechts. Die Scharniere sind so konstruiert, dass die Türen aufklappen und sich dann wie Schiebetüren öffnen, was den Ein- und Ausstieg auch in engen Parklücken ermöglicht. Am Heck gibt es außer der versenkbaren Scheibe keine Klappe, dafür aber eine Art Schublade "zum Transport schwerer oder schmutziger Lasten", wie Opel vorschlägt.

Das Design des Kleinstwagens lässt typische Opel-Merkmale wie die leicht gepfeilte Frontpartie, die Bügelfalte auf dem Motorhäubchen und die kraftvollen Radhäuser erkennen. Ein wenig sieht der Trixx aus wie ein gestauchter Astra - und womöglich deutet diese Nähe zu den aktuellen Serienmodellen darauf hin, dass der Winzling tatsächlich Wirklichkeit im Autoalltag werden könnte. Der Prototyp jedenfalls wird - sehr realistisch - von einem 1,3-Liter-Commonrail-Turbodiesel angetrieben, der 70 PS (51 kW) leistet. Offiziell gibt es noch keine Auskunft darüber, ob der Trixx in Serie gehen wird.

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.