Pausen auf Reisen Die zehn ungewöhnlichsten Autobahnraststätten

Von Lasse Hinrichs

9. Teil: Rodaborn (A9)


Raststätte Rodaborn: Seit Ende 2006 ist sie nicht mehr in Betrieb. Nun plant ein Ehepaar die Wiedereröffnung als Wanderlokal.
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Raststätte Rodaborn: Seit Ende 2006 ist sie nicht mehr in Betrieb. Nun plant ein Ehepaar die Wiedereröffnung als Wanderlokal.

Manchmal wiederholt sich Geschichte vielleicht doch. Die älteste Autobahnraststätte Deutschlands findet sich in Rodaborn bei Triptis und war von 1936 bis 2004 Anlaufstelle für zigtausende Reisende. 1928 wurde sie als "Walderholungsheim Rodaborn" eröffnet und diente zunächst als Wanderlokal. Am 20. Dezember 1936, nach dem Autobahnbau auf der Strecke Triptis-Eisenberg, wurde sie als Raststätte eingeweiht. Nach dem Krieg ging das Gebäude in Genossenschaftseigentum über. 1959 wurde es verpachtet, dann übernahm die HO, Ende der Siebziger war vorübergehend Schluss. Ab 1986 führte die Mitropa den Betrieb fort, zuerst als Transitraststätte, nach der Wende als ganz normale Anlage. Der sechsspurige Ausbau der A9 im Jahr 2004 bedeutete dann das Ende. Laut Medienberichten wurde das Objekt im April 2009 an ein Ehepaar verkauft, das eine Wiedereröffnung plant - als Wanderlokal.



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