Sicherheit auf Autobahnen: Polizei Wismar warnt vor Sandstürmen

A 19: Ein Sandsturm am 8. April 2011 auf der Autobahn bei Kavelstorf Zur Großansicht
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A 19: Ein Sandsturm am 8. April 2011 auf der Autobahn bei Kavelstorf

Überblick ist wichtig auf der Autobahn. Geht der verloren, wird es gefährlich. Wie im April 2011, als auf der A 19 bei Kavelstorf acht Menschen bei einem Unfall gestorben sind. Der Grund: ein Sandsturm. Jetzt warnt die Polizei vor erneuten heftigen Winden und Sichtbehinderungen.

Rostock - Knapp ein Jahr nachdem wegen eines Sandsturms auf der Autobahn A 19 acht Menschen in einer Massenkarambolage starben, gibt es jetzt eine neue Gefahrenwarnung. Vor allem in küstennahen Gebieten und auch im Binnenland Vorpommerns seien bis Donnerstagmorgen Sandstürme möglich. Das berichtete die Polizei Wismar am Mittwoch. Autofahrer müssten damit rechnen, dass ihre Sicht jederzeit plötzlich beeinträchtigt werden könne. Ursache sind die Trockenheit auf den Feldern und zeitweise Sturmböen.

Anfang April 2011 waren bei der Massenkarambolage auf der A 19 südlich von Rostock bei Kavelstorf acht Menschen ums Leben gekommen, 19 wurden schwer verletzt. Insgesamt waren 83 Fahrzeuge ineinandergerast. Auslöser war ein Sturm, der nach wochenlanger Trockenheit auf den kahlen Feldern entlang der Autobahn den Sand aufwirbelte. Autofahrer berichteten, dass sie das Gefühl hatten, in eine Wand hineinzufahren.

rom/dpa

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