Für die französischen Autohersteller läuft es nicht rund: Renault muss rund 6250 Twizy zurückrufen, weil bei dem Elektromobil Bremsflüssigkeit austreten kann. Betroffen sind europaweit fast alle bisher produzierten Exemplare.
Der Renault Twizy gilt als Shooting-Star unter den Elektrofahrzeugen. In der ersten Jahreshälfte haben die Franzosen rund 9550 Exemplare des knuddeligen Stromers produziert. Damit ist das Modell eines der bestverkauften Elektrofahrzeuge überhaupt. Doch nun muss Renault 6247 Twizy zurückrufen. Der Grund ist ein Problem im Bremssystem.
Nach Herstellerangaben kann es wegen einer schadhaften Dichtung zu einem Leck in den Bremsschläuchen kommen. Der Fahrer spürt das durch ein weiches Bremspedal. Beim Tritt auf die Bremse gibt es weniger Gegendruck und das Pedal lässt sich weiter durchtreten als sonst. In Deutschland sind 1353 Fahrzeuge betroffen.
Renault will Twizy-Halter anschreiben, die einen Termin mit einer Werkstatt des Herstellers vereinbaren sollen. Dort wird das Fahrzeug einer etwa halbstündigen Prüfung unterzogen werden. Im Falle einer defekten Dichtung muss der Twizy für etwa zwei Stunden in die Reparatur. Sollte diese Maßnahme erforderlich sein, stellt der Hersteller ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung.
rom
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