Probleme an der Servolenkung: BMW ruft in China 143.000 Autos zurück

BMW 5er: Undichte Steckverbindungen in der Langversion des Autos Zur Großansicht
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BMW 5er: Undichte Steckverbindungen in der Langversion des Autos

Der bayrische Autohersteller BMW ruft in China freiwillig etwa 143.000 Fahrzeuge der 5er-Baureihe zurück. Der Grund ist ein mögliches Problem mit einem Stecker für Elektronik der Servolenkung.

Peking - BMW beordert in China etwa 143.000 Autos freiwillig in die Werkstätten. Betroffen ist die Langversion der 5er-Baureihe für den chinesischen Markt, die zwischen August 2009 und August 2012 vom Band gelaufen ist. Wie die Qualitätsaufsicht des Landes auf ihrer Internetseite mitteilt, kann ein fehlerhafter Stecker für die Elektronik der Servolenkung zu einem Sicherheitsrisiko führen.

Auf überfluteten Straßen könne unter extremen Umständen Wasser in die Kabelverbindung eindringen und zu Korrosion führen. Dadurch könne das Fahrzeug nur noch schwergängig zu steuern sein. Zu Unfällen soll es dadurch nicht gekommen sein.

BMW fertigt die Autos der oberen Mittelklasse für das asiatische Land zusammen mit dem chinesischen Hersteller Brilliance. Wie das Gemeinschaftsunternehmen mitteilt, soll der schadhafte Stecker kostenlos ausgetauscht werden. Der Rückruf beginnt am 23. September.

BMW beordert - wie andere große Autobauer auch - immer wieder tausende Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Hauptgrund ist die Strategie der Konzerne, möglichst viele gleiche Teile in möglichst vielen Autos einzubauen; das vereinfacht den Einkauf und Produktion und ist billiger, allerdings hat ein Fehler in der Liefer- und Fertigungskette dann weitreichende Folgen.

rom/dpa/Reuters

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1. Wunderbar!
krypton83 05.08.2013
Ich finde es gut, dass BMW mit Brilliance zusammenarbeiten muss! Wenn die Chinesen in ein paar Jahren genug gelernt haben, gibt es endlich BMWs... äh Brilliances zu angemessenen Preisen zu kaufen!
2. Naja...
dr._stefan_frank 05.08.2013
...ob diese Zwangskooperationen so wunderbar sind, bleibt dahingestellt. Chinesen im Weltmarkt müssen sich dem - noch - nicht unterwerfen, da die Abhängigkeit von China zu gross ist. Zum Thema: gut, dass BMW strenge Qualitätsüberwachung auch bei Partnerproduktionen hat!
3.
gandalf_guevara 05.08.2013
Zitat von sysopDer bayrische Autohersteller BMW ruft in China freiwillig etwa 143.000 Fahrzeuge der 5er-Baureihe zurück. Der Grund ist ein mögliches Problem mit einem Stecker für Elektronik der Servolenkung.
Muss ja hammerschwierig sein eine funktionierende Lenkung zu bauen... (ROFL). Möchten die Herren von BMW eventuell mal einen Blick in meinen B-Kadett oder meinen C-Kadett werfen ?? Kostenloses Schulfernsehen... Da funktioniert das. Ist ja auch kein Wunder... a) 40 Jahre alt b) OPEL Eine zuverlässige Lösung : Zahnstange (http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnstange#Zahnstangenlenkung)
4.
Wololooo 05.08.2013
Nachdem ich bei BMW mitbekommen habe, was für Gruppen- und Abteilungsleiter aus Deutschland chinesische Mitarbeiter leiten, ohne nur die geringste Ahnung an interkulturellem Verständnis zu haben, wundert mich bei BMW in China gar nichts mehr. Das das Werk nicht gebaut werden kann, bedeutet im Übrigen nur, dass nicht genügend Schmiergeld an die entsprechenden Politiker gezahlt worden ist. Das wird BMW aber sicher nachholen, denn das ist ein ""ein ganz normaler Vorgang" (Eichiner in der SZ Online 05.08.2013)
5. Naja!
Niamey 06.08.2013
Zitat von sysopDer bayrische Autohersteller BMW ruft in China freiwillig etwa 143.000 Fahrzeuge der 5er-Baureihe zurück. Der Grund ist ein mögliches Problem mit einem Stecker für Elektronik der Servolenkung. Rückruf: BMW beordert 143.000 Autos in China zurück - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/rueckruf-bmw-beordert-143-000-autos-in-china-zurueck-a-914912.html)
Lieber 150.000 Autos zurückrufen als eine Karosse vor laufenden Kameras von einem Schlägertrupp zertrümmert bekommen. Ausländische Hersteller, egal aus welcher Ecke, müssen in China mit einem Join-Venturepartner zusammenarbeiten um in den Markt zu kommen. Meist sind diese Partner Mitglieder von Familien der politischen Kaste. Das hilft enorm. Hat sich mal jemand gefragt warum es keine günstigen in China hergestellte Langversionen in D zu kaufen gibt ;-)
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