Rückruf: Chrysler beordert 840.000 Autos in die Werkstätten

Dodge Ram: Von dem Rückruf sind auch Pick-ups der Chrysler-Tochter betroffen Zur Großansicht
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Dodge Ram: Von dem Rückruf sind auch Pick-ups der Chrysler-Tochter betroffen

Der amerikanische Hersteller Chrysler muss erneut zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Die Gründe: Probleme mit den Airbags und der Elektronik. Damit setzt sich eine Negativserie für den Autobauer fort.

Frankfurt - Der amerikanische Autobauer Chrysler ruft massenweise Fahrzeuge wegen technischer Probleme zurück. Mögliche Schwierigkeiten mit elektronischen Kopfstützen und Airbags seien die Hauptgründe, teilte die Fiat-Tochter am Mittwochabend (Ortszeit) in Detroit mit. Der größte Anteil der insgesamt rund 840.000 betroffenen Fahrzeuge ist in den USA unterwegs.

Bei allein 490.000 Fahrzeuge sollen Schutzfunktionen der Kopfstützen untersucht werden, weil sie bei einem Unfall versagen könnten. Bei weiteren 282.000 Wagen gehe es um mögliche Probleme mit den Airbags. Zudem werden 69.000 Geländewagen der Marke Dodge wegen anfälliger Software zurück in die Werkstatt gerufen. Mehr als tausend Minibusse, die noch gar nicht im Handel angekommen waren, sollen ebenfalls noch einmal untersucht werden.

Damit setzt sich die Negativserie für Chrysler fort. Anfang Juni hatte der Hersteller versucht, sich gegen einen von der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde empfohlenen Rückruf zu wehren. Ohne Erfolg. Kurze Zeit später beorderte Chrysler 2,7 Millionen Autos in die Werkstätten.

rom/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
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1. sehr gut!
silberstern 04.07.2013
Es gibt auch Hersteller, die technische Mängel konsequent leugnen und nur dort zurück rufen, wo sie von staatlicher Seite dazu gezwungen werden, während im Produktionsland die Kunden mit "Kulanz" (ein Unwort) dem Hersteller noch die Reparaturkosten zahlen, wenn der Schaden dann eintritt.
2. Fahrende Elektronikschrottlager
expendable 04.07.2013
Früher wurde der Endverbraucher über den Rost gezwungen, sich nach längstens 7-8 Jahren ein neues Auto zuzulegen, bis jemand einfiel, das 100.000 halbverfaulte Autozombies im Straßenverkehr eventuell nicht so dolle fürs Markenimage sein könnten. Heute wird das über sinnfreie Elektronikspielereien geregelt, die nach einer einprogrammierten Zahl von Betätigungsvorgängen "kaputtgehen", so´n Pech aber auch, und nur zu aberwitzigen Mondpreisen oder überhaupt nicht verfügbar sind. Was wollnse mit der ollen Karre, schon 4 Jahre alt, gibt´s nix mehr für, aber schaunse sich dochmal unser flammneues Superpremiummodell an, jetzt mit internetgesteuertem Aschenbecher, könnse von zuhause aus übers Virtual Cockpit auf- und zumachen...und das schon für den Preis einer mickrigen Eigentumswohnung in München-Schwabing...
3. Schnell noch die Wanzen des NSA ausgebaut
PH-sauer 04.07.2013
....bevor noch jemand aus dem gefühl der Paranoia heraus sein Fahrzeug auf solche untersucht. Schließlich leben wir in Deutschland, einem Schurkenstaat auf gleicher Höhe, wie Pakistan oder der Iran! Wer gegen Atomkraft ist, Klimaziele bewirbt und in als so ziemlich einziger Industriestaat eine positive Volkswirtschaft aufweisen kann, kann nur böse sein!
4.
hokie 04.07.2013
Zitat von PH-sauerWer als einziger Industriestaat eine positive Volkswirtschaft aufweisen kann
Herr Professor, erklaeren sie mir doch bitte was eine 'positive Volkswirtschaft' ist und wieso nur Deutschland 'das' ,was auch immer es ist, haben soll.... Vllt sollten Sie sich besser nur zu Themen mitteilen bei denen zumindest rudimentaere Kentnisse vorhanden sind ...
5. Fiat...
seppinger 04.07.2013
... bleibt eben Fiat, auch wenn man Chrysler draufschreibt
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