Loses Lenkrad: Nissan ruft 841.000 Autos in die Werkstätten

Nissan-Rückruf: Diese Modelle sind betroffen Fotos
Nissan

Erst vor wenigen Wochen musste Nissan rund eine halbe Million Autos zurückrufen, jetzt gibt es erneut Probleme. Der japanische Hersteller ordert weltweit weitere 841.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Der Grund: Ein Problem mit der Lenkradbefestigung.

Tokio - Der zweitgrößte japanische Autobauer Nissan muss erneut eine umfangreiche Rückrufaktion starten. Nachdem das Unternehmen im April rund 500.000 Fahrzeuge wegen defekter Airbags in die Werkstätten beordern musste, gibt es nun Probleme mit der Befestigung des Lenkrads.

Betroffen sind insgesamt 841.000 Autos des Typs Cube und des Micra, der in einigen Märkten als Nissan March angeboten wird. Dabei handelt es sich um Wagen aus der Produktion in Großbritannien und Japan, die zwischen 2002 und 2006 vom Band gelaufen sind. In Deutschland sind nach Nissan-Angaben 66.558 Fahrzeuge betroffen.

Probleme bereitet die Befestigung des Lenkrads. Unter Umständen ist ein Bolzen mit einem zu geringen Drehmoment angezogen und kann sich lösen. Dadurch könnte die Lenkung nicht mehr einwandfrei funktionieren, und im Extremfall kann sich das Volant komplett von der Lenksäule lösen.

Fahrzeughalter in Deutschland werden durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben. Die etwa 40 Minuten dauernde Reparatur führen die Werkstätten des Herstellers durch. Dabei wird entweder der Bolzen erneut angezogen oder das komplette Lenkrad ausgetauscht.

Wie der Hersteller mitteilt, sind bislang keine Unfälle, Verletzungen oder Tote aufgrund des Problems bekannt.

rom/Reuters

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insgesamt 7 Beiträge
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1. na wo bleiben denn die Toyota-Jünger?
niewo 23.05.2013
Na wo bleiben denn die Toyota-Jünger, die uns solch einen fatalen Fehler in der Herstellung, wieder als hochwertigen Service verkaufen? Nissan - Toyota - usw. - ist doc egal wie die Reiskocher heißen...
2. niewo
rantamplan 23.05.2013
niewo scheint wohl doch kein niewo zu haben. Wahrscheinlich einen BMW mit vollausstattung und das eigene Steuergerät ist sehr mager ausgestatter. Typisch für Statusorientierte aus der unteren mittelschicht.
3. Niveau!!!
niewo 23.05.2013
Zitat von rantamplanniewo scheint wohl doch kein niewo zu haben. Wahrscheinlich einen BMW mit vollausstattung und das eigene Steuergerät ist sehr mager ausgestatter. Typisch für Statusorientierte aus der unteren mittelschicht.
Erstens: Niewo schreibt man anders! Zweitens: Nein, BMW mag ich nicht. Und ich fahr auch kein deutsches Auto. Drittens: Vollaustattung im Auto braucht kein Mensch! Und im Kopf haben es die wenigsten...
4. Tjaaa, das ist bitter.
hgri 23.05.2013
Jetzt müssen bei allen Cubes die in Fahrtrichtung rechts fehlenden D-Säulen nachgerüstet werden.
5. optional
jasper366 23.05.2013
Natürlich ist das Service. Der "Premium"hersteller VW bzw auch Audi *Hüstel*haben Anfang der 2000er solche Aktionen klammheimlich bei einem normalen Werkstattaufenthalt durchgeführt. Wenn ein Kunde sein Fahrzeug zur Inspektion anmeldete, wurde geschaut ob der darunter fiel und die entsprechenden Teile wurden dann rechtzeitig besorgt und eingebaut. Alle die nach Ablauf der Garantie (die damals sage und schreibe ein ganzes Jahr gewährt wurde) in eine freie Werkstatt für den Service fuhren hatten somit halt Pech gehabt und mußten den irgendwann eintretenden schaden selbst beheben und bezahlen. Da finde ich einen Rückruf über das KBA bedeutend Kundenfreundlicher.
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