Rückrufaktion Toyota beordert 6,4 Millionen Autos in die Werkstätten

Erneuter Massenrückruf bei Toyota: Der japanische Autobauer muss weltweit 6,58 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. Grund sind fehlerhafte Befestigungen von Sitzen und Lenksäulen.

Produktion bei Toyota: Probleme mit Befestigungspunkten
AFP

Produktion bei Toyota: Probleme mit Befestigungspunkten


Frankfurt am Main - Der japanische Autobauer Toyota muss erneut eine groß angelegte Rückrufaktion starten. Und das gleich für mehrere Fahrzeuge, die aus ganz unterschiedlichen Gründen Probleme bereiten. So könne es bei den Kleinwagen Yaris und Urban Cruiser, die zwischen Januar 2005 und August 2010 produziert wurden, Probleme an den Sitzschienen oder mit einem Befestigungspunkt der Lenksäule geben, teilte Toyota Deutschland am Mittwoch mit.

Beim Geländewagen RAV4 und beim Pick-up Hilux, die zwischen Juni 2004 bis Dezember 2010 hergestellt wurden, könne es zu einem Bruch im Kabelbaum kommen. Es gebe keine Unfälle, die in Zusammenhang mit der Rückrufaktion stünden, betonte das Unternehmen. In Deutschland sind nach Angaben von Toyota insgesamt 92.338 Fahrzeuge betroffen.

Wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten hatte Toyota allein zwischen 2009 und 2011 mehr als zehn Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Mitte März hatte sich der Autobauer mit dem US-Justizministerium geeinigt, in den USA 1,2 Milliarden Dollar Strafe zu zahlen.

mik/Reuters

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