Lego-kompatible Slotcars Steck, Wrumm, bäng!

Jungs kennen das: Erst spielt man mit seinen Spielzeugautos, später übergießt man sie mit Feuerzeugbenzin oder sprengt sie mit Böllern in die Luft. Ein englischer Slotcar-Hersteller hat diese kreative Zerstörungslust beim "Quick Build Demolition Derby Set" zur Kernidee erhoben.

Pocket-lint.com

Baukästen gehören zu den Evergreens im Kinderzimmer, Modellautorennbahnen ebenso. Warum nur hat es so lange gedauert, die beiden Spielzeugwelten miteinander zu verschmelzen? Wie auch immer, nun ist es so weit: kürzlich stellte die englische Slotcar-Marke Scalextric ein "Quick Build Demolition Derby Set" vor. Rennautos für die Schlitzpiste im Maßstab 1:32. Zum Selberbauen, Zertrümmern und wieder neu Zusammensetzen.

Bislang gab es nur Autobausätze für Modellrennbahnen, allerdings war dabei stets die möglichst detailgenaue Kopie eines Vollgas-Originals das Ziel der Miniatur. Bei Quickbuild ist das anders. Die Autos können ganz nach persönlichen Vorlieben zusammengesteckt werden, und weil die Scalextric-Bausteine mit Lego kompatibel sind, dürften der Phantasie tatsächlich kaum Grenzen gesetzt sein. Und dann geht es natürlich um den Spaß, die Eigenkreationen möglichst wild aus der Bahn fliegen zu lassen, damit die Bauklötzchen nur so fliegen.

"Mit dem System Quickbuild wollen wir speziell jüngere Zielgruppen ansprechen, die nicht nur Rennen fahren, sondern auch mit den Autos selbst spielen und sie immer wieder neu zusammen- und umbauen wollen", sagt Paul Chandler vom Spielwarenhersteller Hornby Hobbies Ltd. aus Margate. "Das erste Set dieser Serie wird im Sommer auf den Markt kommen: mit einer Rennbahn, zwei coolen US-Roadstern aus dem Baukasten, weiteren Teilen für Eigenkreationen und natürlich zwei Handreglern für die Geschwindigkeit, wenn es dann auf die Piste geht." Der Preis dürfte bei umgerechnet ungefähr 120 Euro liegen.

Spätestens das nächste Weihnachtsfest dürfte in einigen Familien recht turbulent werden: mit Stockcar-Rennen um den Tannenbaum.

jüp

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insgesamt 23 Beiträge
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gustavsche 31.03.2013
1. Wie kann man nur Spaß an der Zestörung haben?
Ich habe meine Spielzeugautos nie zerstört, weil mir der materielle und ideelle Wert zu hoch war. Sollte mal ein Abkömmling von mir mit so einer Sch... anfangen, ich würde ihn sofort enterben. Ich persönlich kenne genau drei, die als Kinder ihre Spielzeugautos zerstörten. Heute firmieren diese drei als Asoziale. Keiner der drei ist Spiegel-Leser, dafür ist aber einer bereits mit Mitte 20 ein Spiegeltrinker und die anderen zwei sind dem Alkohol nicht abgeneigt. Auch deren Alkoholkonsum ist mehr als bedenklich.
nadennmallos 31.03.2013
2. häh....?
Zitat von sysopPocket-lint.comJungs kennen das: Erst spielt man mit seinen Spielzeugautos, später übergießt man sie mit Feuerzeugbenzin oder sprengt sie mit Böllern in die Luft. Ein englischer Slotcar-Hersteller hat diese kreative Zerstörungslust beim "Quick Build Demolition Derby Set" zur Kernidee erhoben. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/scalextric-modellrennautos-aus-dem-lego-kompatiblen-steckbaukasten-a-880730.html
Meine Spielzeugautos sind bestenfalls zerspielt worden, aber angezündet habe ich sie nicht. Meine Kumpels auch nicht. Vermutlich hatten wir wirklich einen Dachschaden oder litten unter mangelnder Kreativität. Aber die Idee hat schon was: "Der Bausatz für den kleinen Zerstörer". Frei nach dem Motto, wenn dem Jungen schon nix einfällt, soll er sich doch wenigstens amüsieren.
dr. kaos 31.03.2013
3. Optimale...
...geistige Vorbereitung auf die Teilnahme am deutschen Straßenverkehr :)
Tabman 31.03.2013
4. Tja
Ich wage mal zu behaupten, der Teaser-Text stammt von einer Person, die keine Rücksprache mit dem Verfasser des Artikels selbst genommen hat.
laurent1307 31.03.2013
5. @Gustafsche:
Quatsch! Bin nicht nur Spiegeltrinker sondern auch Spiegelleser! Und Asozial bin ich auch nicht, jede meiner Exfrauen kann das bestätigen!
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