Sessel im Rennsport-Look: Power für den Popo

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Im Motorsport gibt es bestimmte Farbcodes, die bei Fans sofort Assoziationen und Emotionen auslösen. Lackierungen von Sponsoren wie Gulf zum Beispiel, oder das Helmdesign berühmter Fahrer wie Ayrton Senna. Jetzt bieten zwei Designer Sessel im ikonenhaften Design an.

Sessel im Rennsport-Look: Helm am Heck Fotos
RACING & EMOTION

In den sechziger Jahren konnte man nicht moderner sitzen als in einem Egg Chair (1958 von Arne Jacobsen kreiert) oder in einem Ball Chair (1963 von Eero Aarnio designt). Irgendwann waren diese Sitzmöbel völlig out. Doch seit der Retro-Look wieder schick ist, gibt es Nachbauten dieser Sessel in jedem gut sortierten Wohndesign-Handel.

Die franzöischen Möbeldesigner Benoit Fraylon und Anthony Jannarelly haben jetzt Motorsport und Sitzkugeln miteinander vermengt - und Sessel geschaffen, in die sich Motorsport-Fans mit Wonne hineinfallen lassen werden.

Die Gestaltung der Sessel ist inspiriert von legendären Rennsport-Farbcodes aus den letzten drei Jahrzehnten. So gibt es beispielsweise einen Ballchair in den Helmfarben von Formel-1-Legende Ayrton Senna. Und es gibt welche in der typischen rot-weißen Kombination aus der Zeit, als Sponsor Marlboro und das Rennteam McLaren noch den Formel-1-Zirkus dominierten, sowie im charakteristischen Hellblau-Orange des Gulf-Teams und in den Rot-Weiß-Blauen-Zebrallook von Martini Racing.

Alle Sessel entstehen weitgehend in Handarbeit, die Lackierung dauert zum Teil länger als 14 Stunden. Den Standort der Möbelmanufaktur von Fraylon und Jannarelly passt dabei durchaus zu ihrem Sujet: die Sitzmöbel entstehen nämlich in Le Mans, der Heimat des wohl berühmtesten Langstreckenrennens der Welt.

Massenhafte Verbreitung werden sie Sitze jedoch nicht finden. Denn die Preise für die mittlerweile in fast 50 Designs lieferbaren Sessel bewegen sich je nach Modell und Machart zwischen 2500 und 4000 Euro.

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Schön....
CMH 11.03.2012
.... dass es immer noch Leute mit Ideen gibt, die abseits des IKEA-Einheitsbreis liegen. Insofern bin ich mir sicher, dass es für diese Sitzmöbel eine nette Zahl von Interessenten geben wird. Mein Geschmack ist es allerdings nicht.
2. lieber einen Strandkorb
reflexxion 12.03.2012
Zitat von sysopRACING & EMOTIONIm Motorsport gibt es bestimmte Farbcodes, die bei Fans sofort Assoziationen und Emotionen auslösen. Lackierungen von Sponsoren wie Gulf zum Beispiel, oder das Helmdesign berühmter Fahrer wie Ayrton Senna. Jetzt bieten zwei Designer Sessel im Ikonenhaften Design an. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,818860,00.html
Diese Sessel sind doch sehr auf Single ausgerichtet, mir würden lackierte Strandkörbe beser gefallen, denn da sitzt man zu zweit drin. Ich habe schon einen Geschmacksmusterschutz dafür angemeldet, also gar nicht erst versuchen meine Idee zu mißbrauchen. Nein, natürlich werden diese Körbe NICHT in albernen politisch nicht korrekten Dekos von den Luftverbpestern der letzten jahrzehnte lackiert, scon gar in Tabakdesign.
3. Lecker
Tottiso 12.03.2012
Großartig!
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