Smart Crossblade Robbie Williams dreht am Lenkrad

Verona Feldbusch hat für die Zwergautomarke des DaimlerChrysler-Konzerns schon geworben, nun begann eine PR-Partnerschaft mit dem britischen Popstar Robbie Williams. Der bekam in Hamburg als Erster einen Smart Crossblade.


Robbie Williams fuhr mit dem ersten Smart Crossblade von dannen

Robbie Williams fuhr mit dem ersten Smart Crossblade von dannen

Die Veranstaltung fand im Hamburger Freihafen statt, im neuen Kaispeicher A. 250 wohl sortierte Gäste waren geladen. Die sollten Zeuge werden einer vergleichsweise pompösen Fahrzeugübergabe: Mister Williams bekam gleich zwei Fahrzeuge.

Einmal das Auto mit der Seriennummer 0001, das der Entertainer zu Gunsten seiner "Give It Sum"-Stiftung, die sich für sozial benachteiligte Kinder einsetzt, versteigern lassen wird. Und zum Zweiten den Crossblade mit der Seriennummer 0008. Dieses Auto ist für den persönlichen Gebrauch bestimmt - und den Wagen Numero acht wählte der Meister ganz einfach deshalb, weil dies seine Lieblingszahl ist.

Bis auf die Ziffer auf der kleinen Plakette in der Mitte des Cockpits gleichen sich sämtliche Crossblades ohnehin wie ein Ei dem anderen. Es gibt nämlich keinerlei Variationsmöglichkeiten, weder bei der Farbe, noch bei der Motorisierung, noch bei der Ausstattung: sämtliche 2000 Exemplare, die bei der Firma Binz in Lorch am Neckar zusammengebaut werden, sind identisch.

Dafür hebt sich diese überschaubare Anzahl an Fahrzeugen deutlich von allen anderen Smart-Modellen ab. Der Crossblade ist sozusagen die Strip-Version des bekannten Autozwerges: Es gibt kein Dach, keine Scheiben, keine Türen. Stattdessen umrandet ein schmales Windschild den Bug des Cockpits und dicke Seitenbügel, die zum Ein- und Aussteigen schräg nach oben geklappt werden, verhindern ein Herauskippen der Insassen und geben die Möglichkeit, lässig den Ellenbogen aufzulegen.

Wer im Crossblade herumfährt, muss hart im Nehmen sein oder einen Helm tragen. Denn Fahrtwind, Mücken und schlimmstenfalls auch Rollsplitt sausen ungebremst ins Antlitz von Fahrer und Beifahrer. Von oben könnte Regen, Hagel oder Schnee ins Auto niedergehen. Flüssigkeiten immerhin werden durch vier Abflussrohre im Wagenboden wieder nach draußen geleitet. Sämtliche Innenraum-Oberflächen sind natürlich wasserabweisend.

Kein Dach, keine Scheiben, keine Türen

Kein Dach, keine Scheiben, keine Türen

Technisch entspricht der Crossblade im Wesentlichen den bekannten Modellen. Allerdings leistet der Dreizylinder-Turbomotor im Heck 70 PS (52 kW), während bei der bislang stärksten Smart-Maschine die Leistung bei 60 PS liegt.

Möglich wird die PS-Zunahme durch eine Umprogrammierung der Motorelektronik. Die Steuercomputer sind es auch, die die Höchstgeschwindigkeit des Crossblade auf 135km/h begrenzen. Das Laderäumchen fasst 122 Liter, fahrbereit wiegt das Wägelchen 740 Kilogramm.

Während Robbie Williams ab sofort Crossblade fahren kann, müssen andere Interessenten noch bis Juni warten, denn dann erst beginnt die Auslieferung der Autos. Und noch etwas: Bezahlen muss, dies ist ebenfalls anders als bei Robbie Williams, Otto Normalkunde den Crossblade natürlich schon. Der Preis: 21.000 Euro.



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