Software-Fehler Toyota ruft weltweit rund 630.000 Hybrid-Autos zurück

Der Autobauer Toyota muss einen Teil seiner Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb nachbessern. Ein Software-Fehler könne in Einzelfällen zur Überhitzung des Systems führen. Der Rückruf betreffe Kunden in Japan, Nordamerika und Europa.

Toyota Auris Hybrid: Software-Fehler führt zum Rückruf
Jürgen Pander

Toyota Auris Hybrid: Software-Fehler führt zum Rückruf


Der japanische Hersteller Toyota ruft weltweit fast 626.000 Fahrzeuge zurück. Es handelt sich dabei um die Hybrid-Fahrzeuge vom Typ Prius+ und Auris. Es gehe um Modelle, die zwischen Mai 2010 und November 2014 gefertigt wurden, teilte der Hersteller mit.

In Europa sind dem Hersteller zufolge 160.000 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland rund 19.000. Es handle sich um die normalen Hybrid-Fahrzeuge, nicht die Plug-in-Hybrid-Modelle, so eine Unternehmenssprecherin.

Ursache für den Rückruf sei ein Software-Fehler. Der könne in Einzelfällen dazu führen, dass das Hybrid-System beim Fahren ausschalte. Das Fahrzeug gehe dann ins Notlaufprogramm mit reduzierter Antriebleistung, so Toyota.

Dem japanischen Autobauer zufolge sind in Europa drei Fälle im Zusammenhang mit dem Fehler gemeldet worden. Unfälle habe es aber nicht gegeben.

Wie der Hersteller betont, handelt es sich um einen freiwilligen Rückruf. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge würden angeschrieben und gebeten, sich mit ihrem Händler in Verbindung zu setzen. Ein kostenloses Software-Update soll den Fehler beheben und dauere etwa eine halbe Stunde.

smh/Reuters



Forum - Diskussion über diesen Artikel
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Seite 1
spaas11 15.07.2015
1. und
ich dachte nach den Forenmitgliedern zu urteilen, dass nur deutsche Autobauer Murks bauen und die Japaner alle so toll sind...so kann man sich irren..;-))
jupp78 15.07.2015
2.
Zitat von spaas11ich dachte nach den Forenmitgliedern zu urteilen, dass nur deutsche Autobauer Murks bauen und die Japaner alle so toll sind...so kann man sich irren..;-))
Nein, Sie werden gleich Stimmen vernehmen, wonach die Japaner toll sind, weil sie schnell und kostenlos zurückrufen und die Deutschen nur Murks bauen, dies aber nicht zugeben und sich so um Rückrufe einfach nur drücken.
teilzeitmutti 15.07.2015
3. Äh nö
Zitat von jupp78Nein, Sie werden gleich Stimmen vernehmen, wonach die Japaner toll sind, weil sie schnell und kostenlos zurückrufen und die Deutschen nur Murks bauen, dies aber nicht zugeben und sich so um Rückrufe einfach nur drücken.
die deutschen Hersteller nehmen ein stilles Update vor (nur das Toyota für das Update einen Rückruf startet, was ich durchaus löblich finde), aber erst dann wenn sich der Kunde beschwert.
jasper366 15.07.2015
4.
Zitat von jupp78Nein, Sie werden gleich Stimmen vernehmen, wonach die Japaner toll sind, weil sie schnell und kostenlos zurückrufen und die Deutschen nur Murks bauen, dies aber nicht zugeben und sich so um Rückrufe einfach nur drücken.
Nein, deutsche Hersteller stehen immer zu den Problemen bei ihren Fahrzeugen und lösen die, vor allem hier in D, immer zur vollsten Zufriedenheit iher Kunden, da haben Sie recht. (Ironie) http://www.pcwelt.de/news/VW_weitet_Rueckruf_wegen_DSG-Problemen_aus-Doppelkupplungsgetriebe-7898629.html In China und Australien wurden sie seitens des Staates gezwungen zu handeln, in Australien gab es dann noch ne Garantietieverlängerung seitens VW. Zeitgleich in Deutschland: http://www.autobild.de/artikel/vw-probleme-mit-dsg-4559939.html Gleiches gilt aktuell für die tollen TSFI Motoren die mehr Öl als Benzin saufen. In den USA werden alle Fahrzeuge die betroffen sein könnten (!) in die Werkstatt beordert, die notwendige Reparatur gemacht (zwischen 2500 und 5000 € / Fahrzeug) und die Garantie großzügig auf bis zu 5 jahre verlängert. In Deutschland spricht man hingegen von Einzelfällen und mauert bei Kulanzzahlungen.
farbraum 15.07.2015
5.
Da lob ich mir Tesla, die spielen dir das Update über Nacht ein ohne das Auto aus der Garage fahren zu müssen.
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