Zehn Techniktricks gegen Spritverbrauch Schluss mit durstig

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Mazda

2. Teil: Leichtbau - die schlanke Lösung


Leichtbau gilt als der Königsweg zum Spritsparen. Denn je weniger ein Auto wiegt, desto weniger Energie muss eingesetzt werden, um es zu bewegen. 100 Kilogramm weniger Gewicht, so die Faustformel, bedeuten im Durchschnitt etwa 0,3 bis 0,5 Liter weniger Verbrauch. Große Gewichtseinsparungen sind durch Karosserien aus Karbon möglich, weil der Kohlefaserverbundstoff nur einen Bruchteil von Stahl oder Aluminium wiegt.

Der Haken daran: Karbon ist extrem teuer und lässt sich bislang kaum in schneller Taktung maschinell verarbeiten. Deshalb beschränken sich die Anwendungen auf Supersportwagen wie den Lamborghini Aventador und exklusive Hightech-Autos wie den kommenden BMW i3. Viele Autobauer setzen beim Abspecken vorerst auf das Leichtmetall Aluminium. Ihre Neuheiten zeigten sie auf dem Genfer Autosalon: Mercedes setzt beim SL beispielsweise auf eine Karosserie aus Aluminium und reduziert damit das Gewicht um bis zu 140 Kilo.

Auch der Audi A3 wird durch Hauben und Kotflügel aus Aluminium um bis zu 80 Kilo leichter als das bisherige Modell, ebenso wie der neue Mazda 6, der im Herbst auf die Straße kommt und 100 Kilo weniger wiegt als sein Vorgänger. Das allerdings ohne den Einsatz teuren Leichtmetalls, sondern einfach durch eine intelligente Konstruktion mit dünneren, aber dennoch stabileren Blechen. Das Gute am Leichtbau: Er wird auch in Zukunft wichtig bleiben. Denn natürlich gilt auch für Autos mit alternativen Antrieben, dass sie umso weniger Energie benötigen, je leichter sie sind.

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insgesamt 182 Beiträge
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jules16v 21.03.2012
1. Ertappt!
Zitat von sysopDaimlerBenzin- und Dieselpreise steigen rasant, E-Mobile schaffen den Durchbruch bislang nicht. Deswegen fahnden Hersteller nach Wegen, um den Verbrauch beim Verbrennungsmotor zu stoppen - zehn schlaue Techniken, die Sprit und Geld sparen. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,820385,00.html
Ich finde die Heuchelei der Hersteller bemerkenswert: auf der einen Seite wird basierend auf irgendwelchen Norm-Zyklen der ein-Liter-Cayenne beschworen, auf der anderen ist's dann in der Realität dann ganz anders - aber bitte nur, wenn diese auch dem eigenen Interesse zuspielt.
Markuz 21.03.2012
2. Technik und bunte Displays
verbrauchen in Ihrer Herstellung und Entwicklung auch Energie. Eine Palme als Anreiz, haha ... und nach drei Jahren funktioniert der Schnickschnack nicht mehr oder muß repariert werden. In neuen Autos steckt soviel (auch überflüssige) Technik, die als Sondermüll zu entsorgen ist und das Gewicht des Autos erhöht. Ganz zu schweigen von der Tatsache, das defekte Teile meist komplet ausgetauscht werden müssen und keine einfache Reparatur mehr möglich ist. Für mich gilt immer noch: Ein Auto verbraucht in der Herstellung solche Rohstoffmengen, dass es bis zum wirklichen Ende gefahren werden sollte. Ob es einen Liter mehr verbraucht oder nicht, ist da unerheblich.
BabelHuber 21.03.2012
3. Ist ja logisch!
Zitat von jules16vIch finde die Heuchelei der Hersteller bemerkenswert: auf der einen Seite wird basierend auf irgendwelchen Norm-Zyklen der ein-Liter-Cayenne beschworen, auf der anderen ist's dann in der Realität dann ganz anders - aber bitte nur, wenn diese auch dem eigenen Interesse zuspielt.
Der Staat MUSS ja irgendein Reglement vorgeben, z.B. wie der Verbrauch gemessen wird oder wie der Seitenaufpralltest aussehen muss. Die Autohersteller versuchen dann, bei gegebenen Reglement das Beste für sich herauszuholen. Das Reglement muss auch nicht staatlicher Natur sein, z.B. hat BMW beim 2012er 535d den CO2-Ausstoß von 163g/km auf 160g/km gesenkt. Das sieht auf den ersten Blick marginal aus, wenn man aber bedenkt, dass viele Firmen inzwischen vorschreiben, dass der CO2-Ausstoß eines Dienstwagens max. 160g/km sein darf, dann versteht man das. Es gilt grundsätzlich: Ein paar wenige Leute geben die Regeln vor. Dann versuchen sehr viele Leute, das Regelwerk bestmöglich für sich zu nutzen. Da normalerweise sehr viele Leute kreativer sind als einige wenige, stehen die Macher der Regeln meist etwas schlechter da. Das ist auch so gut wie überall dasselbe, siehe z.B. neue Regeln im Steuerrecht. Sobald da eine neue Regelung erscheint, versuchen Armeen von Steuerberatern, die wieder auszuhebeln.
Airkraft 21.03.2012
4. Tricks?
Das ist nicht nicht wirklich neu und schon seit langem bekannt. Außerdem will der gemeine Autofahrer eigentlich nicht Sprit, sondern eher Geld sparen - das geht aber ganz anders!!!
franneck 21.03.2012
5. ...
Zitat von Markuzverbrauchen in Ihrer Herstellung und Entwicklung auch Energie. Eine Palme als Anreiz, haha ... und nach drei Jahren funktioniert der Schnickschnack nicht mehr oder muß repariert werden. In neuen Autos steckt soviel (auch überflüssige) Technik, die als Sondermüll zu entsorgen ist und das Gewicht des Autos erhöht. Ganz zu schweigen von der Tatsache, das defekte Teile meist komplet ausgetauscht werden müssen und keine einfache Reparatur mehr möglich ist. Für mich gilt immer noch: Ein Auto verbraucht in der Herstellung solche Rohstoffmengen, dass es bis zum wirklichen Ende gefahren werden sollte. Ob es einen Liter mehr verbraucht oder nicht, ist da unerheblich.
Da geb ich Ihnen Recht. Die Produktionsbedingungen bei der Automobilherstellung werden viel zu wenig berücksichtigt. Liegt mit Sicherheit daran, dass wir beim Kauf eines Neuwagens davon überhaupt nichts mitbekommen und auch überhaupt keinen Bezug zum Produkt herstellen können. Wenn es um den Spritverbrauch geht, merken wir dies in der Geldbörse. Auch die Abgase verbinden wir ja mit dem Produkt "Auto", da sie direkt bei uns, durch unsere Nutzung entstehen. Energieverschwendung und Umweltverschmutzung bei der Herstellung können wir dagegen leicht unter den Tisch kehren, denn es ist ja quasi im Preis enthalten und es findet anderswo statt. Im Übrigen werden viele andere Belastungen, die durch das Automobil entstehen, ebenfalls sehr stiefmütterlich behandelt. Erinnert sei zum Beispiel an den enormen Raumbedarf oder die Lärmbelästigung. Eine alleinige Beurteilung nach dem Spritverbrauch ist oberflächlich. Sich ein neues Auto wegen einem halben Liter weniger auf hundert Kilometern anzuschaffen ist höchst verschwenderisch.
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