Rückgang bei Verkehrsunfällen  19 Prozent weniger Verkehrstote im ersten Quartal

Überraschende Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt: Wie die Behörde mitteilt, sind im ersten Quartal des Jahres 19 Prozent weniger Menschen im Straßenverkehr gestorben als im gleichen Zeitraum 2012. Der wahrscheinliche Grund dafür ist so verblüffend wie schlicht.

Unfall: Die Zahl der Verkehrstoten ist um 19 Prozent gesunken
DPA

Unfall: Die Zahl der Verkehrstoten ist um 19 Prozent gesunken


Wiesbaden - In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben deutlich weniger Menschen ihr Leben im Straßenverkehr verloren als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Laut Statistischem Bundesamt starben von Januar bis März 2013 nach vorläufigen Ergebnissen 619 Menschen bei Verkehrsunfällen. Das waren 19,4 Prozent weniger als im ersten Quartal 2012. Die Zahl der Verletzten ging in diesen drei Monaten ebenfalls stark zurück. Sie sank um 15,1 Prozent auf etwa 68.800 Menschen, wie das Amt am Donnerstag berichtete. Detaillierte Daten, etwa wie viele der Getöteten mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs waren, liegen noch nicht vor.

Über die Gründe könne man nur spekulieren, hieß es aus Wiesbaden. "Möglicherweise hängt es mit dem schlechten Wetter zusammen", sagte Destatis-Mitarbeiter Gerhard Kraski. Bei winterlichen Bedingungen fahren die Menschen grundsätzlich vorsichtiger, und viele lassen das Auto auch stehen. Somit kommt es zu weniger schweren Unfällen.

Auch die Gesamtzahl der Unfälle sank im ersten Quartal, wenn auch nicht so stark. Bis Ende März 2013 zählte das Bundesamt 1,4 Prozent weniger Unfälle als in den ersten drei Monaten 2012: Insgesamt hatte es 556.200-mal gekracht. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden (52.400) ging um 16,2 Prozent zurück.

rom/dpa

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insgesamt 122 Beiträge
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Seite 1
ISTQB 23.05.2013
1. Natürlich...
Zitat von sysopDPAÜberraschende Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt: Wie die Behörde mitteilt, sind im ersten Quartal des Jahres 19 Prozent weniger Menschen im Straßenverkehr gestorben als im gleichen Zeitraum 2012. Der wahrscheinliche Grund dafür ist so verblüffend wie schlicht. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/strassenverkehr-19-prozent-weniger-verkehrstote-im-ersten-quartal-a-901428.html
ist jetzt das schlechte Wetter "schuld" am Rückgang der schweren Unfälle, damit mal auch ganz sicher weiter auf der Tempolimitdiskussionswelle weiter reiten kann. Sonst wär das ja für die Katz'
John.Moredread 23.05.2013
2.
Zitat von ISTQBist jetzt das schlechte Wetter "schuld" am Rückgang der schweren Unfälle, damit mal auch ganz sicher weiter auf der Tempolimitdiskussionswelle weiter reiten kann. Sonst wär das ja für die Katz'
Von mir aus gerne. Ich bin für maximal Tempo 130 auf den Autobahnen. Mehr ist sinnlos.
romanfi 23.05.2013
3. Tempo 130
Zitat von John.MoredreadVon mir aus gerne. Ich bin für maximal Tempo 130 auf den Autobahnen. Mehr ist sinnlos.
Also quasi fuer ein Tempolimit von 105-120, da ja sowieso Alle 10-15 zu schnell fahren. ;) Aber ich stimme zu, ob nun 120 oder 130 ist erst mal egal.
dunham 23.05.2013
4. Klar
Schlechtes Wetter = langsameres Fahren
joey55 23.05.2013
5.
Zitat von sysopDPAÜberraschende Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt: Wie die Behörde mitteilt, sind im ersten Quartal des Jahres 19 Prozent weniger Menschen im Straßenverkehr gestorben als im gleichen Zeitraum 2012. Der wahrscheinliche Grund dafür ist so verblüffend wie schlicht. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/strassenverkehr-19-prozent-weniger-verkehrstote-im-ersten-quartal-a-901428.html
Natürlich das schlechte Wetter und bei steigenden Unfallzahlen ist es dann immer überhöhte Geschwindigkeit. Man macht sich die Welt wie sie einem gefällt.
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