Von Jürgen Pander
Die Pläne für ein neues, sportliches Einstiegsmodell sowie für einen Supersportwagen von Porsche wurden erst vor wenigen Tagen auf Eis gelegt. Stattdessen baut das Unternehmen das Angebot an Geländewagen aus. Nach dem luxuriösen Allradler Cayenne, der seit 2002 angeboten wird und der im vergangenen Jahr die Hälfte aller Porsche-Verkäufe weltweit ausmachte, wird ab 2013 das kleinere Modell Macan die SUV-Palette ergänzen.
Bislang geisterte das Projekt eines kompakten Geländewagens als sogenannter Cayenne Junior, oder kurz: Cajun, durch die Fachpresse. Doch inzwischen haben die Marketingexperten aus Zuffenhausen aus insgesamt 500 Namensvorschlägen einige wenige Favoriten gewählt, aus denen sich der Vorstand für Macan entschied. Der Begriff leitet sich vom indonesischen Wort für Tiger ab und soll, so die Zuffenhausener, für "Geschmeidigkeit, Kraft, Faszination und Dynamik" stehen. Das, so heißt es in einer Pressemeldung, seien auch die Kerneigenschaften des neuen Geländewagens.
Mehr Informationen zum kommenden Auto sind derzeit nicht zu erhalten. "Dazu ist es noch zu früh", sagte ein Porsche-Sprecher. Klar ist, dass sich der Macan zahlreiche Bauteile mit dem Audi Q5 teilen wird, einem Fahrzeug, dass auf dem sogenannten modularen Längsbaukasten (MLB) des VW-Konzerns basiert. Der mittelgroße SUV aus Ingolstadt wurde im vergangenen Jahr in Deutschland 21.742 Mal neu zugelassen und kostet ab 34.850 Euro. Für diesen Preis wird es den Porsche Macan sicher nicht geben.
Porsche rechnet trotzdem damit, pro Jahr rund 50.000 Typen des Allradlers verkaufen zu können. Damit würden die Zuffenhausener weitaus mehr Gelände- als Sportwagen verkaufen.
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