Tokio/New York - Von Januar bis Oktober konnte Suzuki in den USA gerade einmal rund 21.000 Wagen verkaufen - das ist weniger als jeder andere asiatische Hersteller und sogar weniger als der deutsche Sportwagenhersteller Porsche. Andere japanische Autobauer wie Honda oder Toyota spielen in den USA dagegen ganz vorne mit und produzieren auch im Land.
"Nach gründlicher Überprüfung unserer derzeitigen Situation und der künftigen Möglichkeiten auf dem US-Automobilmarkt haben wir die schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen, zurückzuschrauben und den Neuwagenverkauf in den kontinentalen USA (ohne Hawaii und Alaska) einzustellen", heißt es in einer Erklärung von Suzuki.
Die US-Tochtergesellschaft American Suzuki Motor Corporation deshalb hat Insolvenz beantragt. 346 Mitarbeiter sind direkt betroffen. Trost für die Kunden: Der Hersteller kündigte an, die Garantieansprüche und die Ersatzteilversorgung aufrecht zu erhalten über das bisherige Händlernetz.
rom/dpa
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