Für europäische Ladesäulen Teslas Model 3 jetzt mit CCS-Stecker

In Zukunft soll das Model 3 von Tesla auch an Ladesäulen anderer Anbieter geladen werden können - und das ohne Adapter. Der Hersteller passt zum Verkaufsstart in Europa seine Steckerkonstruktion an.

Das Model 3 von Tesla steht in einem Ausstellungsraum in Düsseldorf
Christophe Gateau/dpa

Das Model 3 von Tesla steht in einem Ausstellungsraum in Düsseldorf


Beim Elektroauto-Hersteller Tesla werden Vorbereitungen für den Start seines Hoffnungsträgers Model 3 auf dem europäischen Markt getroffen. Der US-Konzern passt sich dafür an lokale Gegebenheiten an: Die europäische Version des Model 3 wird auch den hierzulande üblichen CCS-Stecker zum Schnelladen unterstützen.

Durch diese Änderung können die Batterien der Fahrzeuge in Zukunft nicht nur an den hauseigenen Superchargern, sondern auch an Ladesäulen anderer Anbieter aufgefüllt werden. Für Besitzer der älteren Tesla-Wagen Model S und Model X soll es demnächst CCS-Adapter geben, kündigte Tesla an.

Model 3 erstmals in deutschen Verkaufsräumen ausgestellt

Die Auslieferungen des Model 3 in Europa sollen nach bisherigen Ankündigungen im ersten Halbjahr 2019 beginnen. In Vorbereitung darauf stellt der Autobauer erstmals Model-3-Fahrzeuge in seinen Läden in München und Düsseldorf aus.

Das Model 3 soll Tesla mit einem US-Preis ab 35.000 Dollar vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen aus der Oberklasse-Nische in einen breiteren Markt bringen. Wie viel das Model 3 in Europa kosten wird, ist bisher nicht bekannt.

Dem Unternehmen von Milliardär Elon Musk gelang es erst im Sommer - mit einem halben Jahr Verspätung - auf die geplante Produktion von etwa 5000 Fahrzeugen pro Woche zu kommen. Tesla hatte mehr als 400.000 Reservierungen für das Model 3 bekommen, für die jeweils 1000 Dollar hinterlegt werden mussten. Wie viele davon aus Europa sind, wurde bisher nicht bekannt.

cop/dpa



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