Chris Evans statt Jeremy Clarkson Neues "Top Gear" floppt bei den Zuschauern

Die berühmteste Autosendung der Welt hat mit Neu-Moderator Chris Evans einen schwachen Start hingelegt. Die erste Sendung ohne Jeremy Clarkson sahen deutlich weniger Zuschauer als sonst.

Matt LeBlanc und Chris Evans
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Matt LeBlanc und Chris Evans


Die erste Folge der neuen "Top Gear"-Staffel sahen deutlich weniger Zuschauer als erwartet. Nur 4,4 Millionen Zuschauer schalteten ein, berichtet unter anderem der britische "Telegraph". Das sei die niedrigste Zuschauerzahl für eine Eröffnungsshow seit über zehn Jahren.

Am Sonntag hatten erstmals der Radiomann Chris Evans und die Rennfahrerin Sabine Schmitz samt Sidekick Matt LeBlanc die BBC-Kult-Show moderiert. Unter Moderator Jeremy Clarkson, der im vergangenen Jahr von der BBC geschasst wurde, hatten bis zu 5,8 Millionen Zuschauer eingeschaltet.

Evans hatte vor der Ausstrahlung laut "Telegraph" gesagt, er wäre enttäuscht, wenn die Sendung weniger als fünf Millionen Zuschauer vor den Fernseher hole.

Zwischenzeitlich hätte er sein Ziel fast erreicht: Einen Teil der Sendung sahen 4,7 Millionen Zuschauer. Doch viele schalteten wieder ab. "Top Gear" war offenbar zu langweilig, berichtet die Zeitung und berief sich auf Kommentare in sozialen Medien.

Nichtsdestotrotz war die Sendung auf BBC Two am Sonntagabend Marktführer. Sie erreichte laut Evans eine Einschaltquote von 23 Prozent.

sun



insgesamt 50 Beiträge
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Seite 1
erst nachdenken 30.05.2016
1.
Warum sollte man sich das auch antun? Top Gear ist ohne Clarkson bloß eine Autosendung. Mit Clarkson ist es pures Gold.
die_waage 30.05.2016
2. Top Gear ist....
...(war) nun einmal das Trio Clarckson, May und Hammond plus "the stig". Schön das es noch Shows im TV gibt (gab), welche sich nicht so einfach klonen lassen...
moomendema 30.05.2016
3. Das war so klar!
Mit Jeremy Clarkson Richard Hammond, and James May (Captain Slow) war die Show Kult. Außerdem gab es (besonders bei der BBC) keine vergleichbare Sendung in der auch mal frei Schnauze schwadroniert wurde (meist sowieso nur betreffend Autos) was den Englischen Bürgern eine kleine Insel Politischer unkorrektheit im PC-Verbal glattgebügelten BBC Programm bescherte. Das findet man heutzutage nur auf ITV oder anderen dritten (oder zweiten?) Sendern. Die Wiederbelebung des Formats mit Chris Evans war schon bei der Vorstellung Evans als neuen Moderator, eine Totgeburt. Sabine Schmitz war da der einzige Lichtblick, aber eye candy allein reicht nicht aus um die schlagfertigen Dialoge des Clarkson Teams zu toppen. bisher ging es auch immer ohne. Schönheit wurde eher in den getesteten Fahrzeugen gesucht. Matt LeBlanc wurde wohl als lustiger Sidekick gecastet, doch auch er konnte das Interesse der Zuschauer nicht fesseln. Meine Prognose: nächste Ausstrahlung gerade mal die Hälfte Zuschauer.
egoneiermann 30.05.2016
4.
Zitat von erst nachdenkenWarum sollte man sich das auch antun? Top Gear ist ohne Clarkson bloß eine Autosendung. Mit Clarkson ist es pures Gold.
Na ja. Topgear hatte auch mit Clarkson schon sehr große Abnutzungserscheinungen, besonders weil das Scripting aller Teile immer deutlicher wurde. Das Einzige was wirklich noch Spaß machte, war die Kommunikation zwischen den Dreien untereinander, das war wohl noch echt. Um so etwas wieder aufzubauen braucht es natürlich etwas Zeit, man wird sehen ob die BBC diese dem neuen Team gibt. Übrigens ist ja auch die recht öde US-Fassung durchaus erfolgreich und das ohne den großen Schwätzer. UNd natürlich ist Top Gear keine Autosendung sondern ein Unterhaltungsformat, bei dem es nebenbei auch um Autos geht.
-wanderlust- 30.05.2016
5. Schwieriger Entscheid
Aus moralischer Sicht war der Rauswurf von Clarkson absolut gerechtfertigt und die richtige Entscheidung. Aber dass sich dieses neue Team auf die Quoten niederschlägt, war zu befürchten - es ist halt nicht mehr "das Alte".
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