Berlin - Ein Verkehrssicherheitsexperte hat deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen auf Europas Straßen gefordert. Letztlich wirke nicht die Strafe abschreckend, sondern die hohe Chance, erwischt zu werden, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Technischen Überwachungsvereine (TÜV), Klaus Brüggemann, am Freitag.
Mit engmaschigeren Kontrollen würde auch eine weiteres Problem bekämpft werden: Alkohol am Steuer. Laut Brüggemann müsse sich bei allen Verkehrsteilnehmern das Bewusstsein durchsetzen, dass Trunkenheit beim Autofahren gefährlich ist. Etwa 30 Prozent der tödlichen Unfälle würden durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht, rund 25 Prozent durch Alkohol, sagte Brüggemann.
Der TÜV-Chef äußerte seine Forderung auf dem siebten "Fit to Drive"-Kongress in Berlin. 200 Verkehrssicherheitsexperten, darunter Verkehrspsychologen und -mediziner, treffen sich dort seit Donnerstag. Sie diskutieren zwei Tage lang über Fehlverhalten im Straßenverkehr - und suchen nach Lösungen.
cst/dpa
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