TÜV-Studie Xenonlicht senkt Unfallrisiko drastisch

Autokäufer sollten sich laut einer Studie des TÜV Rheinland für einen Wagen mit Xenonlicht entscheiden. Mit dieser Ausrüstung lasse sich die Zahl von Unfällen bei Dunkelheit erheblich verringern, so die Verkehrsexperten.


Wären alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge mit Xenonlicht ausgestattet, ließen sich mehr als 50 Prozent der schweren Unfälle bei Nachtfahrten auf Landstraßen vermeiden, teilte der TPV in Köln mit. Auf Autobahnen seien es mehr als 30 Prozent der schweren Unfälle.

Scheinwerfer: Deutliche Qualitätsunterschiede

Scheinwerfer: Deutliche Qualitätsunterschiede

Derzeit seien rund 20 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Autos mit Xenonlicht ausgerüstet, heißt es. In den meisten Wagen kommen Halogenlampen zum Einsatz. Der Berechnung zufolge könnte eine Ausstattung mit Xenonlicht auf den Schnellstraßen die Todesopfer durch nächtliche Verkehrsunfälle um 18 Prozent senken.

Auf die Unfallhäufigkeit in den Städten habe die neue Lichttechnik aber keinen Einfluss, denn dort sei ausreichend Straßenbeleuchtung vorhanden. Die Untersuchung basiert auf Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

hil/gms



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