Überprüfung von Autos EU-Verkehrsminister stoppen jährliche Hauptuntersuchung

Deutschlands Autofahrern bleiben häufigere Hauptuntersuchungen erspart. Eine Mehrheit der Verkehrsminister der EU-Mitgliedstaaten sprach sich gegen den Vorschlag der Kommission aus, jährliche Prüfungen für ältere Autos einzuführen. Das teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mit.

Abzeichen: Ein Mitarbeiter der Zulassungsstelle München löst eine Tüv-Plakette
DPA

Abzeichen: Ein Mitarbeiter der Zulassungsstelle München löst eine Tüv-Plakette


Berlin - Die umstrittenen Pläne der EU-Kommission zur Verkürzung der Fristen der Hauptuntersuchung bei älteren Autos sind vom Tisch. Der europäische Verkehrsministerrat in Brüssel milderte die Pläne ab, so dass die deutsche Praxis im Wesentlichen weiter gelten kann. Dies teilte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am Donnerstag mit.

Für die Hauptuntersuchung sollen in ganz Europa folgende Fristen gelten: Die erste Untersuchung steht spätestens vier Jahre nach der Erstzulassung an. In Deutschland kann es demnach bei der derzeitigen Drei-Jahres-Frist bleiben. Danach folgen Untersuchungen im Abstand von mindestens zwei Jahren.

"Jährliche TÜV-Untersuchungen sind damit vom Tisch", sagte Ramsauer und bescheinigte sich selbst einen "wesentlichen Verhandlungserfolg".

Ramsauer betonte, die deutschen Regelungen hätten sich bewährt. "Die ursprünglichen Pläne aus Brüssel hätten für viele Autofahrer nicht mehr Verkehrssicherheit, sondern lediglich mehr Bürokratie und höhere Kosten bedeutet."

Dem ersten Vorschlag der Kommission zufolge sollten Autos und Motorräder ab sieben Jahren jährlich zur TÜV-Hauptuntersuchung vorgeführt werden. Eine jährliche technische Kontrolle hätte nach ADAC-Angaben mehr als die Hälfte der rund 43 Millionen deutschen Pkw betroffen. Bei einer durchschnittlichen Prüfgebühr von etwa 60 Euro hätten sich nach Berechnungen des Clubs Mehrkosten von über 630 Millionen Euro pro Jahr ergeben.

rom/dapd



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insgesamt 27 Beiträge
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adam68161 20.12.2012
1. Wieder ein Beispiel
Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
portuenser 20.12.2012
2. Fristen in der ganzen EU?
Laut diesem Gesetz sollen nun diese Fristen fuer ganz Europa gelten. Bisher muss ein Fahrzeug in Portugal ab der Erstzulassung nach acht Jahren jaehrlich zur Inspektion. Wird sich dies nun in eine zwei Jahresfrist fuer Portugal auch aendern? Oder kocht jedes Land der EU in dieser Frage weiterhin sein eigenes Sueppchen?
Wilder Eber 20.12.2012
3. Bürokratie Union
Zitat von adam68161Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
Wenn es stimmt, dass Ramsauer auch nur einen winzigen Betrag dazu geleistet hat, diesen sinnfreien EU-Schwachsinn zu verhindern dann passiert das was ich kaum noch für denkbar gehalten habe: Ein Lob von meiner Seite an Ramsauer !! Was EU Wahl betrifft schliesse ich mich Ihrem No-Go an.
spon-1190226205324 20.12.2012
4. Wieder ein Beispiel
Zitat von adam68161Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
spon-1190226205324 20.12.2012
5. EU-Bürokratie
Zitat von adam68161Wieder ein Beispiel für die sinnlose Regelungswut der EU-Bürokratie. Was macht eigentlich der Mr. Stoiber? Nur Spesen?? Die nächste Europawahl ist für mich ein No-go! Aber das stört die Sesselfurzer in Brüssel und Strassburg ja nicht. Das ist der eigentliche Skandal!
Ich würde es nicht so grass beurteilen, denn es bleibt ja Gott sei Dank bei der jetzigen Regelung, und auch nicht alles, was in Brüssel beschlossen wird, ist bedenklich. Portugal und andere Länder, die wesentlich längere TÜV-Interwalle haben, freuen sich über diese Regelung. Es gibt aber auch Sparten, die nicht so erfrerut sind: nähmlich die Atowerkstätten, die TÜF-Prüfungen durchführen.
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