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Weltrekord: Schneller beschleunigt kein Elektro-Flitzer

Stuttgarter Studenten haben es geschafft: Ihr Rennwagen mit Elektroantrieb beschleunigte von 0 auf 100 in 1,779 Sekunden. Ein neuer Bestwert.

Stuttgarter Studenten haben in Wilhelmshaven mit ihrem Rennwagen den Weltrekord für die schnellste Beschleunigung eines Elektrofahrzeugs von 0 auf 100 km/h gebrochen. Ihr Auto kommt damit ins "Guinness Buch der Rekorde", die Messdaten waren überprüft worden.

"Mit einer Zeit von 1,779 Sekunden haben wir den bestehenden Rekord von 1,785 Sekunden knapp unterboten", teilte Teammitglied Hans Wiggenhauser mit.

Entwickelt wurde der Elektro-Rennwagen E0711-5 vom Greenteam der Universität Stuttgart, dem vor allem Studenten der Ingenieurswissenschaften angehören.

Die rund 20 Nachwuchsingenieure hatten seit Freitag auf dem Jade-Weser-Airport am Stadtrand von Wilhelmshaven versucht, die bisherige Bestmarke zu knacken. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es ihnen schließlich am späten Samstagabend.

smh/dpa

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insgesamt 112 Beiträge
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1. Glückwunsch....
phthalo 20.07.2015
.... aber ich glaube, die geringe Zeitdifferenz zum bisherigen Bestwert liegt innerhalb von etlichen Toleranzen die bei so einem System und Test auftreten. Trotzdem super!
2. Herzlichen
felisconcolor 20.07.2015
Glückwunsch. Es ist schon erstaunlich wie gut die Verbindung Reifen - Strasse ist um diese Werte hin zu bekommen.
3. Schön schön....
j.vantast 20.07.2015
Aber wäre es nicht einmal an der Zeit anstatt von Rekordbeschleunigungen besser die Reichweite und die Alltagstauglichkeit zu verbessern? Zur Zeit sind die Fahrzeuge zu teuer und die Reichweite nicht ausreichend. Aber anstatt ein E-Auto für den Normalbürger herauszubringen werden nur E-Sportwagen auf den Markt gebracht, noch dazu mit elektrischen Spielereien die nur wertvolle Reichweite kosten. Bei den Plug-In Hybrid siehts nicht besser aus. Wozu braucht man einen Plug-In Hybrid mit 250PS? Bitte, wer´s braucht? Aber dann bitte auch sparsame, günstige und alltagstaugliche Modelle anbieten.
4. Wie hält man das aus?
zick-zack 20.07.2015
Wieviel G wirken da auf den Fahrer?
5. Ganz toll,
eisbaerchen 20.07.2015
aber warum nur 4 Stellen hinter dem Komma, so ungenau gemessen...;-)?
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Welche Typen von Elektroautos gibt es?
Reiner Elektroantrieb
Diese Fahrzeuge haben keinen klassischen Antriebsstrang mehr, der vom Motor die Bewegungsenergie auf die Räder überträgt. Stattdessen sind in den Radnaben Elektromotoren, die Energie kommt aus einem Akku, der an der Steckdose aufgeladen werden kann. Weil die Speicherkapazität der Batterien noch nicht mit einem klassischen Automobil vergleichbar ist, haben einige Elektromobile einen sogenannten Range Extender an Bord - einen kleinen Generator, der die Elektromotoren mit Energie versorgt, wenn der Akku leer ist.

Beispiele: Tesla Model S, VW E-Up, VW E-Golf, Renault Zoe, BMW i3, Ford Focus Electric, Nissan Leaf, Mercedes B-Klasse E-Drive
Hybridantrieb
Hybridautos haben zusätzlich zum klassischen Verbrennungsmotor einen Akku an Bord. Wenn der leer ist, springt der Benziner an. Eine Variante sind sogenannte Mild-Hybrid-Systeme, bei denen der Stromantrieb nur parallel unterstützend läuft, um den Benzinverbrauch zu reduzieren. Der Akku wird in der Regel durch Bremskraftrückgewinnung und einen Dynamo geladen. Zukünftige Hybridfahrzeuge sollen aber auch an der Steckdose aufladbar sein.

Beispiele: Toyota Prius, Toyota Prius+, VW Golf GTE, Porsche Panamera S E-Hybrid, Porsche 918 Spyder, Volvo V60 PiH, BMW i8
Brennstoffzellenantrieb
Bei diesen Fahrzeugen tankt man statt Benzin flüssigen Wasserstoff. In einer chemischen Reaktion wird das Hydrogen in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, die dann das Fahrzeug antreibt. Anders als bei reinen Elektrofahrzeugen ist die Infrastruktur für den Wasserstoff eine ungelöste Frage. Vorteil der Brennstoffzellenfahrzeuge ist ihre größere Reichweite.

Beispiele: Hyundai ix35, Honda FCX Clarity, Hamburger Nahverkehrsbusse (Mercedes-Benz), Toyota Mirai
Range Extender
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Elektroautos haben Range Extender einen Verbrennungsmotor an Bord, der anspringt, wenn die Ladung der Batterie zur Neige geht. Vorteil: Die Reichweite steigt auf das Niveau eines Autos mit konventionellem Antrieb. Vorreiter dieser Spezies ist der Opel Ampera, der die Kraft des Verbrenners aber auch nutzt, wenn die volle Leistung zum Beispiel auf der Autobahn abgerufen wird.

Beispiele: Opel Ampera (baugleich mit Chevrolet Volt), BMW i3 (optional mit Benzinmotor)
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