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19. März 2013, 17:27 Uhr

Mercedes E-Klasse

US-Behörde untersucht angeblichen Defekt

In den USA haben sich mehrere hundert Mercedes-Kunden über angeblich defekte Fahrzeuge beschwert. Sie beklagen einen starken Benzingeruch in ihren Autos. Eine US-Behörde hat ihre Ermittlungen in dem Fall ausgeweitet. Schlimmstenfalls droht dem Hersteller eine große Rückrufaktion in den USA.

Hamburg - Der Autobauer Mercedes hat in den USA Ärger wegen angeblich undichter Treibstofftanks. Der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA und der US-Tochter des Stuttgarter Herstellers liegen insgesamt 533 Beschwerden von Mercedes-Kunden vor. Sie beklagen einen starken Benzingeruch inner- und außerhalb der Fahrzeuge, vor allem nach dem Tanken. Betroffen sind offenbar ausschließlich Exemplare des Modells E-Klasse.

Die US-Behörde startete bereits vor etwa einem Jahr eine Untersuchung in diesem Zusammenhang, nachdem sich 20 Besitzer eines Mercedes-Benz E 55 AMG über den Spritgestank beschwert hatten. Weil sich nun weitere Mercedes-Kunden beklagten, weitet die NHTSA ihre Ermittlungen aus.

Sollte sich bei der nun eingeleiteten vertieften technischen Untersuchung ein Defekt bestätigen, könnte in den USA ein Rückruf der E-Klasse-Modelle der Baujahre 2003 bis 2008 folgen. Davon betroffen wären rund 250.000 Autos.

"Wir nehmen das Thema ernst und arbeiten mit der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zusammen", teilte Mercedes in den USA mit. Weder der Behörde noch dem Hersteller seien bisher Berichte über Fahrzeugbrände, Unfälle oder Verletzte zu Ohren gekommen.

cst/Reuters

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