Mercedes E-Klasse US-Behörde untersucht angeblichen Defekt

In den USA haben sich mehrere hundert Mercedes-Kunden über angeblich defekte Fahrzeuge beschwert. Sie beklagen einen starken Benzingeruch in ihren Autos. Eine US-Behörde hat ihre Ermittlungen in dem Fall ausgeweitet. Schlimmstenfalls droht dem Hersteller eine große Rückrufaktion in den USA.

Mercedes E 55 AMG: In den USA beschweren sich Mercedes-Kunden über Benzingestank
Daimler

Mercedes E 55 AMG: In den USA beschweren sich Mercedes-Kunden über Benzingestank


Hamburg - Der Autobauer Mercedes hat in den USA Ärger wegen angeblich undichter Treibstofftanks. Der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA und der US-Tochter des Stuttgarter Herstellers liegen insgesamt 533 Beschwerden von Mercedes-Kunden vor. Sie beklagen einen starken Benzingeruch inner- und außerhalb der Fahrzeuge, vor allem nach dem Tanken. Betroffen sind offenbar ausschließlich Exemplare des Modells E-Klasse.

Die US-Behörde startete bereits vor etwa einem Jahr eine Untersuchung in diesem Zusammenhang, nachdem sich 20 Besitzer eines Mercedes-Benz E 55 AMG über den Spritgestank beschwert hatten. Weil sich nun weitere Mercedes-Kunden beklagten, weitet die NHTSA ihre Ermittlungen aus.

Sollte sich bei der nun eingeleiteten vertieften technischen Untersuchung ein Defekt bestätigen, könnte in den USA ein Rückruf der E-Klasse-Modelle der Baujahre 2003 bis 2008 folgen. Davon betroffen wären rund 250.000 Autos.

"Wir nehmen das Thema ernst und arbeiten mit der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zusammen", teilte Mercedes in den USA mit. Weder der Behörde noch dem Hersteller seien bisher Berichte über Fahrzeugbrände, Unfälle oder Verletzte zu Ohren gekommen.

cst/Reuters



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 19 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
l3m0nh34d 19.03.2013
1. Erinnert mich irgendwie
an die Geschichte mit Toyota. Damals kam man zum Schluß, dass die Leute das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt haben...
adam68161 19.03.2013
2. Naja,
s'ist halt ein Zetsche Auto.
si tacuisses 19.03.2013
3. Die Leutchen können doch froh sein.
Zitat von sysopDaimlerIn den USA haben sich mehrere Hundert Mercedes-Kunden über angeblich defekte Fahrzeuge beschwert. Sie beklagen einen starken Benzingeruch in ihren Autos. Eine US-Behörde hat ihre Ermittlungen in dem Fall ausgeweitet. Schlimmstenfalls droht dem Hersteller eine große Rückrufaktion. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/us-behoerde-ermittelt-wegen-angeblichem-defekt-bei-mercedes-e-klasse-a-889827.html
Wenn das die einzigen Fehler an ihnen "Upperclass" - Autos sind.
guteronkel 19.03.2013
4.
Lese ich richtig? 20 Besitzer dieser Karre haben sich in den USA beim Amt beschwert und das Amt leitet gleich eine Untersuchung ein? Wenn das in Deutschland auch so wäre, dann wären unsere Straßen leer - so schlecht ist die Qualität aller Autos. Nur, deutsche Ämter haben das noch nicht bemerkt, denn unter 20.000 Toten fällt denen das nicht auf.
tompike 19.03.2013
5. Ausgiebige Praxistests sind Vergangenheit
Wenn diese Fahrzeugbesitzer auch noch in heißen Regionen wohnen, dann kann es schnell zu Verpuffungen unter dem Auto kommen. Die Holzgarage brennt dann ab. Die besten "Tester" sind die Kunden, nachdem sie bezahlt haben. In Amerika ist Kunde aber noch König und die Produkthaftung sehr gewaltig, daher die schnelle Reaktion vom Hersteller. In Deutschland muss es erst brennen, dann ....
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.