Möglicher Defekt bei Heckleuchten: US-Behörde lässt Mercedes C-Klasse untersuchen

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Mercedes C-Klasse: Mehrere Beschwerden in den USA

Nach mehreren Beschwerden von Mercedes-Fahrern untersucht die US-Verkehrsbehörde die C-Klasse der Stuttgarter Marke. Die Kunden berichteten von Problemen mit den Heckleuchten. In einigen Fällen seien möglicherweise in diesem Zusammenhang Brandspuren im Kofferraum entdeckt worden.

Detroit - Die US-Verkehrsbehörde NHTSA hat eine Untersuchung der Mercedes C-Klasse eingeleitet. Hintergrund sind insgesamt 21 Kundenbeschwerden, die in den vergangenen Jahren bei der Behörde eingegangen waren. Darin berichteten Mercedes-Kunden über Probleme mit den Bremslichtern und Blinkern am Heck des Fahrzeugs. Sie seien schwach oder funktionieren nicht.

In einigen Fällen entdeckten die Käufer Brandspuren im Kofferraum und berichteten, es habe nach Qualm gerochen. Einer will beim Öffnen des Kofferraums an der Anschlussstelle zu den Heckleuchten kleine Flammen gesehen haben.

Betroffen ist laut Angaben der NHTSA die Limousinen-Variante der C-Klasse aus den Baujahren 2008 und 2009, von denen es etwa 218.000 Exemplare in den USA gibt. Sie ist baugleich mit dem Modell, das auch in Europa verkauft wird. Ein Mercedes-Sprecher bestätigte, dass die NHTSA den deutschen Hersteller offiziell informiert habe. Laut Angaben des Sprechers sind vorerst keine Maßnahmen seitens Mercedes geplant.

Ob die NHTSA eine Rückrufaktion vorschreibt, soll nun durch die Untersuchung geklärt werden. Bei der Behörde kann jeder Autofahrer unter Angabe der Identifikationsnummer seines Fahrzeugs Beschwerden einreichen.

cst/Reuters

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1.
ostehrlich 15.07.2013
Ausgerechnet die Amis die noch nie Autos bauen konnten.Noch heute werden Alle Kabel mit einer Farbe verwendet und Tüv ist in Amerika ein Fremdwort.Die Qualität ist Meilenweit von Europa entfernt selbst die Rumänen Bauen bessere Autos.Ihr Amis könnt ja mal die Deutschen Automobilhersteller abhören und das Geheimnis lüften wie man Gute Qualität erreicht.Amerika ist wirklich nicht das Maß der Dinge.Komisch nur in Deutschland und Europa ist gerade die C-Klasse als eines der bestens Autos unterwegs.Siehe Tüvreport und Zulassungstatistik.
2. Heimlich geraucht...
o-w 15.07.2013
Am Anschluss zu den Heckleuchten will er "kleine Flammen" gesehen haben? Klar, sicher hat es sich um den Zigarettenanzünder gehandelt, den er im Kofferraum vergessen hat! Ironie Ende...
3. Daimler-Qualität?
sp66 15.07.2013
Ob Daimlerfahrzeuge momentan ein Qualitätsvorbild sind bezweifle ich, insbesondere wenn man immer noch bei jungen Gebrauchtwagen bereits Rost an den Türen findet und dann den hohen Kaufpreis ins Verhältnis setzt. Im Tüv-Report sind Daimler bestimmt fast immer besser als Billigmarken, weil die etabliertere Kundschaft mit dem nötigen Kleingeld ihr Fahrzeug natürlich vor dem Tüv reparieren lässt.
4. Nur Dumme.......
smartphone 15.07.2013
Kaufen solche Autos . Warum ist eigentlich nur für Insider wirklich ersichtlich............ Wenn solch eine Firma der relevanten Ingenieursklientel gegenüber nicht mal ein Gespräch bei Bewerbung erübrigt ( geschweige denn einstellt ) ja sogar sich ein Controlling in der HR laufen hat , welches mit Sprüchen a la Zitat wörtlich : " Wir brauchen Ingenieure wie sie nicht - und das auf Dauer " ( seit letztem Jh laufen solche Dinger ggüb Absolventen wei der RWTH Aachen , also DER Maschbau-Uni schlechthin ...) ........... Aber Hauptsache man leistet sich Vorstände , die mit eisenplattierten Schuhsohlen sich bewegen .....Sie lesen richtig ...So strahlt man heute "Macht" aus ... das nächsterschreckende ist , das zB AUDI auch net besser ist usw.
5.
luigim 15.07.2013
Ob amerikanische Autos das Maß der Dinge sind mag diskutabel sein. Undiskutabel ist aber die Tatsache, dass der amerikanische Auto Markt das Maß der Dinge ist. Wer es dort schafft, schafft es überall. nur hierzulande lässt sich die Regierung von den Lobbyisten vorschreiben, was sie gut zu finden haben und was nicht. Und Merkel verteidigt brav ihre Schützlinge VW, Daimler und BMW. In Amerika läuft das zum Glück anders.
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