Nach tödlichem Zusammenprall US-Behörde untersucht Unfall von Tesla-Fahrzeug - Aktie fällt

Ein tödlicher Unfall mit einem Tesla in Kalifornien wird nun von US-Behörden untersucht. Unklar ist offenbar, ob das automatische Kontrollsystem steuerte. Der Vorfall hatte auch Auswirkungen an der Börse.

Tesla-Schriftzug
REUTERS

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Ein tödlicher Unfall mit einem Tesla-Fahrzeug in Kalifornien wird nun in den USA offiziell untersucht. Der Wagen war am vergangenen Freitag auf einer Autobahn in der Nähe von Mountain View im Silicon Valley verunglückt, der 38 Jahre alte Fahrer starb im Krankenhaus. Es ist noch unklar, ob das Elektroautozum Zeitpunkt des Unfalls von seinem automatischen Kontrollsystem gesteuert wurde.

Nach Polizeiangaben fuhr das Tesla Model X in eine Fahrbahnbegrenzung. Anschließend sei es von einem Mazda erfasst worden und dann mit einem Audizusammengestoßen.

Tesla sicherte eine uneingeschränkte Zusammenarbeit mit der Behörde für Transportsicherheit zu. Die Aktie des Unternehmens brach um rund acht Prozent ein.

Es ist inzwischen die zweite Untersuchung eines Unfalls mit Tesla-Beteiligung durch US-Behörden in diesem Jahr. Dies nährt Börsianern zufolge weitere Zweifel am autonomen Fahren. Zudem hätten Experten die Absatzziele der Kalifornier in Zweifel gezogen. Auch für Papiere des Zulieferers Nvidia ging es mit 7,8 Prozent kräftig abwärts.

cop/Reuters/dpa



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