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Verkehrsrecht im Karneval: Wer zahlt, wenn Jecken das Auto beschädigen?

Karneval heißt Ausnahmezustand: Wo gefeiert wird, fallen Späne, knicken auch mal Autoantennen ab oder werden parkende Wagen durch Beulen entstellt. Wer nicht selbst für den Schaden aufkommen will, muss die richtige Versicherung haben.

Henstedt-Ulzburg - Von betrunkenen Jecken verursachte Lackschäden müssen Autofahrer ohne Vollkasko-Versicherung selbst tragen. Die Teilkasko-Versicherung zahlt laut dem Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg nur dann, wenn in den Wagen eingebrochen wurde. Wurde dabei der Lack zerkratzt oder die Antenne abgebrochen, übernimmt die Versicherung demnach aber auch diese Schäden. Mutwillige Beschädigungen durch Dritte begleicht normalerweise nur die Vollkasko-Versicherung.

Grundsätzlich sollten Autobesitzer auch an den tollen Tagen schnell reagieren, wenn ihr Auto beim Fastnachtstreiben in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Bund der Versicherten empfiehlt, den Schaden zuerst bei der Polizei zu melden. Dann könne der Versicherte als Beweis selbst Fotos machen. Außerdem muss er den Schaden unverzüglich der Versicherung melden. Mit dem Gang zur Werkstatt sollte er allerdings noch etwas warten, denn die Versicherung müsse die Möglichkeit haben, einen eigenen Gutachter zu schicken.

har/gms

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