Frostschutzmittel nachfüllen, Batterie checken, Türdichtungen einfetten - mit ein paar Handgriffen ist das Auto fit für den Winter. Trotzdem lässt rund ein Drittel der Fahrzeugbesitzer (33 Prozent) die Vorbereitungen auf die Kälte einfach ausfallen. Junge Fahrer sind besonders nachlässig: In der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen prüft nur etwa die Hälfte (53 Prozent) die Wintertauglichkeit ihres Wagens. Das hat eine Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts ergeben.
Die wichtigste Maßnahme für die kalte Jahreszeit wird von den meisten Autofahrern allerdings befolgt. Bei einer Umfrage des Onlineportals Auto.de gaben über 80 Prozent der Teilnehmer an, ihrem Fahrzeug Winterreifen zu spendieren. Der Großteil macht dies aus dem Bewusstsein, dass man dadurch sicherer unterwegs ist. Zwei Prozent ziehen aber nur wegen drohender Strafen eine wintertaugliche Bereifung auf.
13 Prozent der Autofahrer fürchten sich jedoch weder vor Unfällen noch vor Bußgeld. Sie kündigen in der Umfrage an, auf Winterreifen zu verzichten. Zum einen soll es an der Macht der Gewohnheit liegen, denn zehn Prozent fahren bereits seit Jahren im Winter mit Sommerreifen. Andere halten die gesetzliche Vorschrift, bei Schnee und Eis Winterbereifung zu verwenden, schlichtweg für "unsinnig".
cst/dpa/sid
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