Volvo V40: Luftschlag in der Golfklasse
Volvo will mit dem neuen V40 in der Kompaktklasse punkten. Die Schweden liefern ein frisches Design und setzen neue Maßstäbe in ihrer Paradedisziplin, der Sicherheit - und zwar nicht nur für die Insassen.
In der ersten Märzwoche feiert der Golf-Konkurrent von Volvo Weltpremiere beim Autosalon in Genf - erste Fotos und Fakten gibt es schon jetzt. Außer dem Design will Volvo vor allem in Sachen Sicherheit punkten - und zwar nicht nur für die Insassen. Längst ist es nicht mehr nur der großzügige Einsatz von Schwedenstahl, der Volvo-Modelle sicher machen soll, sondern intelligente Technik.
So gibt es beispielsweise zum Schutz von Fußgängern nicht nur eine Notbremsfunktion mit Personen-Erkennung, sondern erstmals auch einen Außenairbag, der im Falle einer Kollision unter der Motorhaube hervorschießt und so den Aufprall dämpft. Außerdem warnen Radarsensoren in der hinteren Stoßstange beim Rangieren in engen Parklücken vor Hindernissen - etwa vorbeifahrenden Radlern. Und der Spurhalteassistent sorgt jetzt im Notfall auch per Lenkeingriff für eine crashfreie Fahrt.
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt des Volvo V40 war die Infotainment-Ausstattung. Zum ersten Mal in dieser Klasse gibt es einen Flachbildschirm im Cockpit, der die konventionellen Instrumente ersetzt. Teilweise frei konfigurierbar wie auf dem Display eines Mobiltelefons werden dort Tempo, Drehzahl und die Informationen des Bordcomputers digital angezeigt. Außerdem gibt es eine eigene App, über die der Fahrer von zu Hause aus oder auch beim Restaurantbesuch via Smartphone mit seinem Auto kommunizieren kann. Und die Musikdateien von iPod und Co. werden via Bluetooth ins Fahrzeugsystem übertragen.
Während Volvo über diese Innovationen schon jetzt ausführlich informiert, gibt es zur klassischen Fahrzeugtechnik bislang nur dürftige Angaben. Bekannt ist dies: Die stärkste Variante des V40 wird mit 254 PS antreten, das schnellste Modell wird in 6,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen, und die sparsamste Version soll mit 3,6 Liter je 100 Kilometer auskommen. Alle anderen Daten, insbesondere auch die Preise, werden später mitgeteilt. Bis zum Verkaufsstart ist es ja auch noch etwas hin, denn zu den Händlern kommt der Wagen erst im September.
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