Zwar bilanzierte VW-Boss Bernd Pischetsrieder auf der Detroit Motor Show mit weltweit 5,079 Millionen verkauften Fahrzeugen für den Gesamtkonzern ein leicht positives Ergebnis von 1,3 Prozent. Das sei aber vor allem den Absatzrekorden in Südamerika und Südafrika zu danken, wo der Konzern 2004 über ein Viertel mehr Autos verkaufen konnte als im Vorjahr. In den USA dagegen brachen die Zahlen für die Wolfsburger mit minus 9,3 Prozent deutlich ein und noch dramatischer der Rückgang bei der Marke Volkswagen selbst mit minus 15,8 Prozent.
Auftrieb verspricht sich Pischetsrieder für 2005 vom neuen VW Jetta. Die Stufenheck-Variante des Golfs wird in den USA traditionell stärker gekauft als in Europa. Nicht viel mehr als ein Show-Act für das amerikanische Publikum dagegen dürfte der New Beetle Ragster sein. Mit dem "schärfsten Beetle aller Zeiten" wolle VW zeigen, welches "Potenzial der Design-Klassiker besitzt".
Basis für die Studie mit der drastisch abgesenkten Dachpartie ist ein verstärktes Cabrio, dessen vordere A-Säulen um rund neun Zentimeter gekürzt wurden. Das Verdeck wurde durch einen U-förmigen Bügel ersetzt, der als Rahmen für das "Ragtop" genannte Faltschiebedach dient, das per Knopfdruck nach hinten fährt. Für den bullig-bösen Blick sorgen neben der gedrungenen Form die breiteren Kotflügel, die üppig gelochten Stoßfänger, ovale Scheinwerfer sowie breite Reifen auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Neu konzipiert auch der Innenraum mit klappbaren Rennschalensitzen, Sportlenkrad mit integrierter Motorstart-Taste (rechts) und Schiebedach-Bedienung (links) sowie einer ebenen Ladefläche.
Für den Antrieb seien sowohl ein leistungsstarker Benziner wie auch ein drehmomentstarker TDI vorstellbar. "Alles ist denkbar", lässt die Presseabteilung verlauten. Wenn auch wohl kaum eine Serienfertigung.
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