"Gelber Engel" Autokonzerne planen Rückgabe aller ADAC-Preise

Jetzt ist der Imageschaden für den ADAC perfekt: VW, BMW und Daimler wollen alle Preise des Clubs zurückgeben, falls sich der Manipulationsverdacht beim Ranking des "Lieblingsautos der Deutschen" erhärtet. "Dann schicken wir dem ADAC eine ganze Ladung Preise zurück", sagt ein Konzernsprecher.

ADAC-Auszeichnung "Gelber Engel": Konzerne erwägen Rückgabe
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ADAC-Auszeichnung "Gelber Engel": Konzerne erwägen Rückgabe


Frankfurt am Main - Mehrere Autohersteller erwägen wegen des neuen Fälschungsverdachts beim ADAC weitreichende Konsequenzen. Laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" wollen sie alle Preise des ADAC zurückgeben, sollte sich der Verdacht auf Manipulationen bei der Platzierung bei der Wahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" erhärten.

Eine entsprechende Erklärung der Firmen sei abgestimmt und vorbereitet, berichtet die "FAZ". Laut "Süddeutscher Zeitung" hat der Automobilclub bei der Wahl nicht nur die Zahl der Stimmen, sondern auch die Platzierung frisiert.

Bei der Publikumsabstimmung zum "Gelben Engel" 2014 sei demnach ein Modell von BMW nur auf dem siebten Platz gelandet. In der offiziellen Pressemittlung war dieser BMW dann aber auf Platz fünf zu finden. Das eigentlich fünftplatzierte VW-Modell Tiguan sei nicht erwähnt worden, schreibt die "SZ".

"Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, geben wir alle 'Gelben Engel' zurück", sagte ein BMW-Sprecher der "Bild"-Zeitung. Einen VW-Sprecher zitierte das Blatt mit den Worten: "Wenn das stimmt, schicken wir dem ADAC eine ganze Ladung Preise zurück." Autobauer Daimler teilte mit: "Wenn sich die Vorwürfe der Manipulation durch die Untersuchungen bestätigen, werden wir alle 'Gelben Engel' definitiv zurückgeben. Die Preise hätten dann jeden Wert verloren."

ssu/AFP/dpa

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insgesamt 188 Beiträge
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Seite 1
fleischwurstfachvorleger 07.02.2014
1. Oh weia
Herr Meyer!!
ge68 07.02.2014
2. optional
Warum wollen BMW und VW die Preise zurück schicken, die haben doch dafür bezahlt. Oder ist jetzt der ADAC alleinig der Böse, der Firmen bevorteilt, die üüüüberhaupt nicht davon wissen???
Auriv 07.02.2014
3. Das...
hätte ich als Verantwortlicher eines Autokonzerns schon lange gemacht!
Leser161 07.02.2014
4. Schwarzer Peter
Tja, so läufts halt, alle haben mitgemacht, aber einer muss halt der schwarze Peter sein. Aber schön zu sehen, wie das so läuft in der Welt der Großen, sobald einer seinen Teil des Deals nicht mehr erfüllt wird er kaltgestellt. Bzw. glaubt jetzt noch irgendwer das der ADAC mehr war als eine verdeckte Lobby- und Werbeorgansiation der deutschen Automobilindustrie?
deefens 07.02.2014
5. Wie jetzt
Und diese Umplatzierung soll der ADAC einfach so vorgenommen haben? Ohne einen wirtschaftlichen Vorteil daraus zu ziehen? Schwer zu glauben das Ganze.
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