Mercedes-Studie Vision GLA: Alle Autos wachsen hoch!

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Mercedes-Studie Vision GLA: Der nächste, bitte! Fotos
Daimler

Das Geschäft mit kompakten SUV-Modellen brummt - und zwar vorbei an Mercedes. Das soll sich schleunigst ändern. Die schwäbischen Autobauer zeigen auf der kommenden Messe in Shanghai deswegen das Modell GLA, eine Art höher gelegte A-Klasse, die 2014 auf den Markt kommen wird.

Zuerst krempelte Mercedes die A-Klasse komplett um, nun fahren in rascher Folge diverse Ableger des fünftürigen Kompaktwagens vor. Nach der Limousine CLA wird auf der Autoshow in Shanghai jetzt die SUV-Variante GLA enthüllt. Genau genommen ist der Wagen noch eine Studie und heißt deshalb Vision GLA, doch es ist in Stuttgart mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass die Serienfassung des höher gelegten Kompaktmodells spätestens im September auf der IAA in Frankfurt zu sehen sein wird und ab Anfang 2014 in den Handel kommen wird.

Für eine Preiskalkulation ist es knapp ein Jahr vor dem Start zwar noch zu früh, doch dürften rund 28.000 Euro für die Basisversion ein ganz guter Schätzwert sein. Dann wäre auch die Preisdifferenz zum Hauptkonkurrenten BMW X1 (ab 27.950 Euro) nicht zu groß und zum nächst größeren Mercedes-SUV GLK (ab 36.652 Euro) nicht zu klein.

Der GLA ist bereits die vierte Modellvariante auf der neuen Frontantriebsplattform, auf der ja auch die B-Klasse basiert. Das 4,38 Meter lange SUV-Modell ist von vorne bullig wie eine kleine M-Klasse, sieht mit den betonten Charakterlinien an der Flanke und dem stark geneigten Heck so schnittig aus wie die A-Klasse und geht mit dem breiten Heck und dem riesigen Diffusor glatt auch als etwas hoch gewachsener Sportwagen durch.

Das Design ist neu, doch die Technik ist vertraut: Die Studie trägt den bekannten 1,6-Liter-Benziner mit 211 PS unter der Haube, der mit einer Doppelkupplungsautomatik und einem Allradantrieb kombiniert ist. Aber auch alle anderen Motoren aus der A-Klasse vom 109 PS-Diesel bis zum AMG-Aggregat mit 360 PS sind für den GLA denkbar. Und mit Rücksicht auf Preis und Verbrauch wird es natürlich auch Versionen mit Frontantrieb geben.

Noch ein Kompakt-SUV mehr also, und dazu einer mit vorhersehbarer Optik und bekannter Technik aus dem Baukasten. Damit die Studie trotzdem nicht ganz ohne Überraschungen auf die Messebühne rollt, hat sich Mercedes zumindest für den Innenraum und das Infotainment etwas einfallen lassen. So steht der GLA in Shanghai als Viersitzer mit aufwendigen Lederfauteuils, deren von Hand gestochene Ziernähte zusammen mehr als 20 Meter Länge messen.

Und falls bei der Premiere die Bühnentechnik versagen sollte, übernimmt der GLA die Show in Eigenregie. Denn die neuartigen Laser-Projektionsscheinwerfer werfen nicht nur einen gleißend hellen Lichtkegel auf die Straße, sondern sie taugen auch als Beamer für Fotos und Videos - die zum Beispiel zuvor von den beiden im Dach integrierten Kameras aufgezeichnet wurden. So wird der Mercedes-Fahrer künftig womöglich zum Regisseur seines eignen Roadmovies - sofern diese Details der Studie irgendwann auch in Serie gehen.

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insgesamt 154 Beiträge
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1. Totgesagte
rennflosse 18.04.2013
Zitat von sysopDaimlerDas Geschäft mit kompakten SUV-Modellen brummt - und zwar vorbei an Mercedes. Das soll sich schleunigst ändern. Die schwäbischen Autobauer zeigen auf der kommenden Messe in Shanghai deswegen das Modell GLA, eine Art höher gelegte A-Klasse, die 2014 auf den Markt kommen wird. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/weltpremiere-der-mercedes-suv-studie-gla-auf-der-autoshow-in-shanghai-a-894928.html
Wenn man bedenkt, mit welcher Hingabe die Teilnehmer in den SpON-Foren den SUV seit Jahren totzuschreiben versuchen, ist es doch erstaunlich dass immer neue Ableger dieser Fahrzeuggattung auf den Markt kommen. Der Markt spricht heute viele Sprachen, aber kein Deutsch mehr. Das Inlandsgeschäft ist zur Nebensache geworden und deshalb können deutsche Bedürfnisse die Hersteller auch nicht beeinflussen. Immerhin ist die Entwicklung insoweit erfreulich, dass SUV heute keine Riesenmonster mehr sind so wie die Audi Q7 u.ä. Da muss man auch kein schlechtes Gewissen mehr haben.
2. Wer braucht einen SUV?
bembel71 18.04.2013
SUVs sind prollige Dreckschleudern für Leute mit Minderwertigkeitskomplexen - oder für Rentner, bei denen im Bett nicht mehr so viel läuft. Ein SUV ist einfach ein Symbol für Anti-Mobilität. Immer wieder lustig zu sehen, wie sie auf der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz zum x-ten mal um den Block fahren oder in den engen Straßen der Innenstädte stecken bleiben und von jedem Radfahrer überholt werden.
3. Verschlafen
PurpleTentacle 18.04.2013
Mercedes hat den Trend sicher nicht verschlafen, sondern schlicht keine Basis dafür gehabt. Ich überlege gerade, wie ein SUV auf Basis der bisherigen A-Klasse aussehen könnte - würde der noch unter einer Brücke durchpassen?
4. Im Westen nichts Neues
laurent1307 18.04.2013
Wie langweilig, Technisch gesehen im Inovationsstau ist das Design genauso beliebig und vernachlässigbar! Der Stern wird immer blasser...
5. Lol
MrBrutus 18.04.2013
Zitat von bembel71SUVs sind prollige Dreckschleudern für Leute mit Minderwertigkeitskomplexen - oder für Rentner, bei denen im Bett nicht mehr so viel läuft. Ein SUV ist einfach ein Symbol für Anti-Mobilität. Immer wieder lustig zu sehen, wie sie auf der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz zum x-ten mal um den Block fahren oder in den engen Straßen der Innenstädte stecken bleiben und von jedem Radfahrer überholt werden.
Immer die gleichen ewig-gestrigen fangen reflexartig zu quaken an, wenn bestimmte Reizworte fallen. Da könnte auch der SUV auf MINI-Format geschrumpft sein, die Reflexe würden dann immer noch funktionieren ;-)
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