Zu glatt Autobahn A44 wegen Glätte teilweise gesperrt

Zuviel Schnee und Eis in Ostwestfalen und Nordhessen: Die Polizei sperrte am Samstagnachmittag ein 52 Kilometer langes Stück der Autobahn A44. Zuvor hatte es dort mehrere Unfälle gegeben - auch aufgrund von zu wenig Streusalz.


Bielefeld/Paderborn/Büren - Starke Schneefälle haben in Ostwestfalen und Nordhessen für schwere Verkehrsbehinderungen gesorgt. Nach einer Serie von Glätteunfällen mit mehreren Verletzten ist am Samstag ein 52 Kilometer langer Streckenabschnitt der Autobahn A 44 zwischen den Anschlussstellen Erwitte/Anröchte und Diemelstadt in Fahrtrichtung Kassel gesperrt worden.

"Die zuständige Behörde konnte aufgrund des anhaltenden Winterwetters die Sicherheit für diesen Streckenabschnitt nicht mehr gewährleisten", teilte die Polizei mit. Die Sperrung soll nach bisherigen Angaben der Autobahnpolizei bis Montag andauern.

Ein weiterer Grund für die Unfälle sei ein Mangel an Streusalz. Die Autobahnmeisterei habe nicht mehr genügend Salz, um insbesondere die Talbrücken eisfrei zu halten, sagte Dietmar Süß von der Autobahnpolizei in Bielefeld. Bei einer Reihe von Unfällen seien Autofahrer auf den glatten Brücken ins Rutschen gekommen und entweder in den Leitplanken gelandet oder die Böschung hinabgerutscht.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnte am Aschermittwoch nicht nur der Karneval, sondern auch die derzeitige Wetterlage vorbei sein. Ein Tief bei den Britischen Inseln soll Mitte der Woche warme Luft nach Mitteleuropa bringen. Für den Osten und Nordosten Deutschlands ist laut DWD-Experte Engel jedoch noch kein Tauwetter angekündigt.

lgr/dpa/APN/ddp



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